10 Fakten über mich – Was Du vielleicht noch nicht über mich wusstest

Zuletzt aktualisiert am 3. August 2020.

TravelWorkLive ist ein Herzensprojekt für mich und entsprechend will ich diesen Blog in der kommenden Zeit noch persönlicher machen. Denn ich glaube mein bisheriger Lebensweg und meine aktuelle Lebensweise mit meinem eigenen, ortsunabhängigen Business und als digitale Nomadin kann vielleicht auch Dir etwas Mut und Inspiration geben, Dein eigenes Ding zu machen und Dir Dein Leben so zu gestalten, wie es sich für Dich richtig anfühlt.

Deshalb möchte ich mich in diesem Artikel noch ein bisschen mehr vorstellen und Dir einen kleinen Einblick zu meinem Hintergrund, meinen Eigenheiten und Eigenschaften und meinen liebsten Hobbies geben.

Noch mehr zu mir und auch zu TravelWorkLive erfährst Du außerdem hier.

Also here we go – 10 Fakten über mich – viel Spaß beim Lesen! 😊

1. Hannover ist meine absolute Wahlheimat. ❤️

Meine Main-Base habe ich mittlerweile in Hannover, aber eigentlich komme ich aus der Nähe von Stuttgart. Mit 22 bin ich Zuhause ausgezogen und für ein Jahr zum Arbeiten nach England gegangen. Bis dahin haben meine Familie und ich immer in irgendwelchen kleinen Käffern gewohnt, wo gefühlt jeder jeden kennt. 😃

Und nachdem ich während meinem Auslandsjahr eine Fernbeziehung zu meinem damaligen Partner in Hannover hatte, bin ich im Anschluss an England zu ihm nach Hannover gezogen – und habe mich in die Stadt verliebt. Hannover ist für mich einfach perfekt – die Stadt ist nicht zu groß und nicht zu klein, hat für mich genug „Big City Life“-Flair 😃 und trotzdem viel Grün, genug Ruhe und nicht zu viele Menschen.

Im Januar 2020 habe ich einen Monat lang in Valencia gelebt und das war mir schon fast zu groß. Trotzdem will ich als nächsten Stopp für mein digitales Nomadenleben auf jeden Fall noch Berlin und irgendwann später vielleicht noch Barcelona ausprobieren. Aber ich glaube langfristig wäre mir das zu voll und laut und unruhig. 😇

2. Ich bin eine ziemliche Ordnungsfanatikerin. 🤓

Egal ob in meiner Wohnung, bei der Struktur auf meinem Laptop oder Handy, bei meiner Arbeit oder im privaten Leben – um wirklich gut zu funktionieren brauche ich einen guten und schnellen Überblick über alles sowie saubere und klare Strukturen. Bei mir hat alles seinen Platz und muss logisch, übersichtlich und einfach zugänglich sein.

Auch war und bin ich immer noch bei vielem extrem perfektionistisch. Damit stehe ich mir aber natürlich oft selbst im Weg, mache mir das Leben unnötig schwer oder zögere Entscheidungen und Prozesse zu lange heraus. Deshalb übe ich mich hier gerade in dem Motto

„better done than perfect!“,

aber bin trotzdem dankbar für mein Bedürfnis nach Struktur, Ordnung und dem „alles so gut wie nur möglich machen“, denn ich glaube nur dadurch konnte ich mit meiner Selbstständigkeit von Anfang an so erfolgreich werden. Ohne das wäre ich sicher ziemlich schnell im Chaos versunken. 😅

3. Ich liebe Joggen.

Für viele eine Hass-Sportart, aber für mich einfach nur Power, Ausgleich, Energie, Freude, Bewegung, Kopf ausschalten und Ehrgeiz. Außerdem die perfekte Sportart für digitale Nomaden – mehr als etwas Laufkleidung und gute Schuhe braucht es nicht und man kann sie fast überall auf der Welt machen. 😉

4. Ich bin eine absolute Null, wenn es um Multitasking geht. 😅

Um etwas wirklich gut und richtig zu machen, muss ich wirklich mit vollem Fokus bei etwas sein. Mein Gehirn schafft es irgendwie überhaupt gar nicht, sich auf zwei Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Da geht nicht mal kochen und nebenher Podcast hören. Oder Autofahren und mich unterhalten. Oder eine kurze WhatsApp Nachricht schreiben und meinem Gegenüber trotzdem zuhören. 😅

Aber damit kann ich gut und gerne leben. Ich bin lieber bei allem zu 100 % bei der Sache und erlebe das jeweilige bewusst und mit voller Aufmerksamkeit. 😌 Und letztendlich ist Multitasking ja sowieso nicht wirklich erstrebenswert, weil jeder dabei meist nur alles halb so gut macht und letztendlich doch länger braucht. 😋

5. Ursprünglich wollte ich mich als Hundetrainerin und -Sitterin selbstständig machen! 😃🐶

10 Fakten über mich - Hundesitting

Eine etwas verrückte Story ist mein kleiner Umweg, über den ich letztendlich zu meiner Selbstständigkeit im Online Marketing gekommen bin. Eigentlich komme ich komplett aus dem Vertriebs- und Marketingbereich, aber habe schon immer Tiere und insbesondere Hunde geliebt. 🐶 Und nachdem ich in meinem letzten Jahr in Festanstellung im Key Account Management bereits im Tierschutz aktiv war und nebenher Hunde bei mir Zuhause betreut hatte, war mein Plan nach meiner Kündigung eigentlich, mich mit einem eigenen Hundesitter-Service in Hannover selbstständig zu machen.

Dafür hatte ich dann auch tatsächlich eine Ausbildung zur Hundetrainerin hier in Hannover angefangen, aber nach 5 Monaten gemerkt, dass das irgendwie doch nicht das ist, was ich will. Und nachdem ich zunächst nach einer flexiblen Möglichkeit gesucht habe, mit der ich neben dem Hundesitten auch von Zuhause aus Geld verdienen kann, habe ich mich letztendlich dazu entschieden, das Hundethema komplett an den Nagel zu hängen und mich meinem eigenen zeit- und ortsunabhängigen Business zu widmen.

Und während mich die Hundetrainer-Ausbildung viel Geld gekostet hat, habe ich diesen Umweg kein einziges Mal bereut. Denn nur dadurch habe ich mich überhaupt mal damit beschäftigt, wie ich ein eigenes Gewerbe anmelde, erst dadurch kam der Gedanke in mir auf, dass die Selbstständigkeit auch was für mich sein könnte und nur dadurch habe ich mein jetziges, so flexibles und bereicherndes eigenes Online Business gefunden. ❤️ Rückblickend passiert einfach alles aus einem Grund und hat seine Berechtigung, so wie es kommt. 😊

6. Mich zieht es gar nicht so sehr in die weite Welt.

Natürlich habe ich mich unter anderem ortsunabhängig selbstständig gemacht, weil ich flexibel sein möchte und selbst entscheiden will, wann und wie lange ich im Ausland sein und andere Länder erkunden möchte. Die vorgeschriebenen 30 Tage Urlaub in Festanstellung haben mich schon immer gestresst und frustriert. Wie soll ich mit nur 30 Tagen im Jahr jemals genug von der Welt sehen?

Aber inzwischen liebe ich mein Zuhause, das ich mir in Deutschland aufgebaut habe. Ich liebe den Sommer hier und die Zeit mit Freunden in der Stadt, bei Veranstaltungen, auf Festivals, etc.

Und auch, wenn natürlich Asien oder Afrika noch auf meiner Bucketlist stehen, so habe ich mich bereits ziemlich in Spanien und England verliebt und habe gar nicht das Bedürfnis, als digitale Nomadin eine größere Weltreise zu machen oder längerfristig in einem anderen Land zu leben. Da bin ich lieber nur für ein paar Monate, während dem deutschen Winter, in wärmeren Ländern (mein liebster Ort hierfür bisher: Mallorca 😍) und verbringe den Sommer in Hannover oder vielleicht mal in Berlin oder Stuttgart.

7. Ich lebe ziemlich minimalistisch.

Das war schon mal sehr viel krasser ausgeprägt und hat sich mittlerweile in einem guten Mittelmaß eingependelt und hängt glaube ich auch mit meinem Bedürfnis nach Struktur, Ordnung und Übersicht zusammen. Das heißt ich kaufe relativ wenig Dinge neu, frage mich immer, ob ich das, was ich mir kaufen möchte, denn auch wirklich BRAUCHE (meist ist das nämlich nicht der Fall 😋) und bin sonst auch ein großer Fan von Second Hand.

Deshalb fällt es mir glaube ich auch relativ leicht, momentan nur aus einem Koffer zu leben. Ich habe lieber wenige Kleidungsstücke, die ich aber wirklich mag und gerne trage und besitze von allem lieber möglichst wenig, aber dafür in guter Qualität und mit nützlichen Eigenschaften.

Das einzige Manko daran – auch mein Kühlschrank bzw. meine Küche allgemein ist meist sehr spärlich ausgestattet, was es etwas schwieriger macht, wenn Freunde mal zu Besuch sind und mit mir kochen wollen. Vieles, was jeder normal in der Küche hat (verschiedene Gewürze oder volle Vorratsschränke) gibt es bei mir so gut wie nicht. 😅🤷🏼‍♀‍

8. Ich bin zu einem großen Teil introvertiert.

Diese Erkenntnis war 2019 ein ganz großer Aha-Moment für mich und hat so vieles erklärt und leichter gemacht.

Wer mich gut kennt, der ist von dieser Aussage oft erstmal eher irritiert. Denn wenn ich mich bei Menschen wohl fühle und ich mich nur mit einer oder maximal zwei Personen allein treffe, dann bin ich aufgeweckt, kann reden wie ein Wasserfall und wirke alles andere als eine – wie fälschlicherweise oft mit Introversion assoziiert – ruhige, schüchterne oder unsichere Person. Auch bei Business-Events, bei denen ich mich mit Gleichgesinnten austausche und über ihre und meine Arbeit sprechen kann, bin ich selbstbewusst, offen und sehr interessiert.

Dass ich einige introvertierte Züge habe, zeigt sich aber ganz schnell, wenn ich in einer größeren Gruppe bin, zum Beispiel bei einer Geburtstagsfeier, Hausparty, oder ähnlichem. Hier kann es schnell vorkommen, dass ich mich eher unwohl, fehl am Platz oder unsichtbar fühle, weil mir dieser Smalltalk und das Reden vor mehreren Menschen bei so lockeren Zusammenkünften ziemlich schwerfällt. Ich liebe tiefgründige 1 zu 1 Gespräche mit Menschen, die mich interessieren und bei denen ich mich wohl fühle. Aber mit diesen lockeren, eher oberflächlichen Partytalks tue ich mir wirklich schwer.

Außerdem merke ich während Treffen mit Menschen, dass meine Energie mit der Zeit eher schwindet. Während man Extrovertierten zusagt, dass sie ihre Energie aus dem Zusammensein mit Menschen ziehen, ist es bei mir genau das Gegenteil. Irgendwann ist die Luft raus und ich freue mich nur noch auf meine eigenen vier Wände und ganz viel Ruhe.

Und die dritte und damit zusammenhängende Erkenntnis, die mir das Label „introvertiert“ geschenkt hat, ist, wie wichtig und elementar Zeit für mich allein ist. Seit ich dadurch gelernt habe, dass ich meine Kraft und Energie aus dem Alleinsein und der Zeit nur für mich ziehe, kann ich hier ganz anders Prioritäten setzen und mit meinen Zeiten und meiner Energie haushalten. Ich liebe meine Freunde und durchfeierte Nächte in Clubs, aber das kann ich nur genießen und dafür wirklich fit sein, wenn ich im Ausgleich an mehreren Tagen in der Woche nicht aus dem Haus und keine Menschen sehen muss und einfach mein eigenes Ding machen kann. Es gab schon Wochen, in denen habe ich das Haus kein einziges Mal, außer vielleicht zum Joggen, verlassen.

Witzige Story am Rande 😅: Einmal gab es sogar eine Woche, in der ich eigentlich in meine Heimat fahren wollte und das dann aber doch kurzfristig canceln musste. Und anstatt meinen Freunden zu sagen, dass ich doch nicht wegfahre, bin ich die Woche quasi komplett untergetaucht, habe mich in meiner Wohnung verschanzt und einfach nur viel gearbeitet, Yoga und Sport gemacht, gelesen und die Zeit allein genossen. 😅🙈

9. Ich liebe Techno und feiern bis es draußen wieder hell wird.

Was vielleicht so gar nicht zum Selbstständigen-Hustle passen mag, ist für mich absolut wichtig und der perfekte Ausgleich zu meiner konzentrierten Laptop-Arbeit. Ich liebe die Musik, die Bässe und die Verbundenheit mit allen anderen im Club und ziehe daraus wahnsinnig viel Energie und Glück. Deshalb spielt die Musik und das Clubbing tatsächlich eine recht große Rolle in meinem Leben. Und umso kleiner und dunkler die Clubs und umso dunkler und härter der Techno, desto besser. 🙊😌❤️

10. Ich brauche Natur in meiner nahen Umgebung.

Auch wenn ich super gerne in einer größeren Stadt wie Hannover lebe, ist es für mein Glück und meine Zufriedenheit super wichtig, einen Park, Wald, Fluss oder ähnliches in unmittelbarer Nähe zu haben.

Ich hab ein Jahr lang mal mitten in der Stadt gewohnt, ohne auch nur eine einzige Grünfläche in der Nähe zu haben und hab hier zum ersten Mal super deutlich gemerkt, wie sehr ich das brauche. Seitdem achte ich bei jeder Wohnung, die ich mir suche, darauf, dass ich irgendwie Natur in der Nähe habe. 😌🌿

Das bin ich: Ein introvertiertes Techno-Girl mit einem Hang zu Ordnung und Perfektionismus 😃

So, damit solltest Du schon mal eine ganz gute Idee davon bekommen, wer hier so schreibt. 😊 Vielleicht war ja der ein oder andere Punkt dabei, bei dem Du Dich selbst wiedererkannt oder vielleicht auch etwas Neues über Dich selbst gelernt hast?

Kam Dir der ein oder andere Punkt vielleicht bekannt vor, oder bist Du das komplette Gegenteil von mir? 😃 Ich würde mich riesig freuen, auch Dich als meine/n Leser/in besser kennenzulernen, also erzähl mir gerne in den Kommentaren ein bisschen von Dir. 🤗

2 Gedanken zu „10 Fakten über mich – Was Du vielleicht noch nicht über mich wusstest“

  1. Hi Jenny,

    ich bin auf deine Seite gestoßen weil ich genau wie du vor jedem Arbeitsvertrag, Schreibtischplatz und Urlaubsantrag am liebsten davon laufen würde. Der Gedanke mein halbes Leben in einem Büro zu verbringen ist sehr unmotivierend.
    Ich finde sehr symphatisch wie du schreibst und über dich erzählst. Ich sehe mich in vielen Punkten wieder. Sport (auch Joggen 🙂 ist mir super wichtig und auch ich ziehe meine ganze Energie aus dem „mal alleine“ sein. Vorallem interessiert mich deine Website weil ich vorhabe bald in die USA zu meinem Freund zu ziehen, aber gerne oft zwischen Deutschland und USA pendeln möchte. Da brauche ich natürlich einen Job der das flexibel mitmacht. Ich hoffe ich werde genauso mutig wie du und finde etwas das zu mir passt! Ich danke dir, ich fühlte mich manchmal schon als hätte ich zu hohe Erwartungen an das Leben!

    Antworten
    • Liebe Luisa,

      vielen lieben Dank für Deinen Kommentar und Deine Worte. Ich hab mich wirklich sehr darüber gefreut. 😊

      Und ja, das mit dem Gedanken, dass man vielleicht zu hohe Erwartungen an das Leben hat, kenne ich nur zu gut. Der kam bei mir auch sehr oft auf und tut es auch jetzt immer mal wieder noch. Aber um ehrlich zu sein, sehe ich das mittlerweile mit anderen Augen. Es kann schon sein, dass wir höhere Erwartungen an unser Leben und unser Glück haben, als manch andere. Aber ehrlich gesagt haben mich auch nur diese Erwartungen dazu ermutigt, mich selbstständig zu machen, ins Ausland zu gehen und immer wieder Neues auszuprobieren, was vielleicht nicht das Normalste ist.
      Mag sein, dass viele Menschen ihr Leben lang mit dem gleichen Office-Job zufrieden sind (das ist ja auch vollkommen okay und für diese Menschen gut so), aber ich bin froh, dass ich das nicht bin. Dass ich immer wieder diesen Drive und auch diese leichte Unzufriedenheit spüre, die mich dazu bringt, mich weiterzuentwickeln, weiterzulernen und weiterzuwachsen. Ich glaube, das ist auch irgendwie ein Geschenk. 😊 Wir leben nur einmal (zumindest jetzt in diesem Leben und diesem Körper 😇), also finde ich es mehr als gerechtfertigt, dafür auch hohe Ansprüche zu haben und sich Dinge zu wünschen und auszuprobieren, die nicht einfach nur der gesellschaftliche Standard und Trott sind.

      Was mir dabei auch viel geholfen hat ist, mich mit gleichgesinnten Menschen auszutauschen und Podcasts zu hören. Der Podcast „Happy, Holy and Confident“ von Laura Malina Seiler hat z. B. super viel in mir bewirkt, um mich letztendlich zur Selbstständigkeit zu trauen. Und ich war viel netzwerken und habe Freundinnen dazugewonnen, die ebenfalls selbstständig sind und irgendwie mehr vom Leben wollen. Es gibt auch zahlreiche Facebook-Gruppen für Selbstständige oder einfach Menschen, die mehr vom Leben möchten (in der aktuellen Situation vielleicht die einfachste Möglichkeit für Austausch). Umso mehr Du Dich mit Menschen und Input umgibst, die Deinen Gedanken und Wünschen das Leben betreffend ähnlich sind, umso normaler und selbstverständlicher wird das auch und umso mehr Mut, dafür loszugehen, bekommst Du. 😊

      Wenn Du noch irgendwie Fragen hast, melde Dich jedenfalls immer gern!
      Ich bin mir sicher, dass auch Du den richtigen Weg für Dich finden wirst, der Dir das Leben in den USA und in Deutschland ermöglicht, das Du Dir wünschst. 😊
      Liebe Grüße!
      Jenny

      Antworten

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