Jahres-, Halbjahres-, Quartals-, Monats-, Wochen- und Tagesplanung – wie viel Planung ist wirklich nötig & sinnvoll?

Jahresplanung, Halbjahresplanung, Quartalsplanung, Monatsplanung, Wochenplanung und Tagesplanung… von allem hast Du sicher schon mal gehört und manches davon klingt irgendwie sinnvoll und wichtig, aber alles zusammen erscheint doch ein bisschen zu viel? Das kann ich verstehen! Wenn man das so gesammelt betrachtet, kommt tatsächlich die Frage auf, ob so viel Planung wirklich notwendig ist? Meine Meinung: Ja, ist es!

Denn auch, wenn das so aufgelistet nach einer Menge und irgendwie „doppeltgemoppelt“ aussieht, so verteilen sich diese Pläne ja über ein ganzes Jahr. Außerdem erfüllt jede Planung einen etwas anderen Zweck und alle zusammen ergänzen sich so perfekt, dass Du insgesamt den idealen Fahrplan für ein erfolgreiches Jahr hast!

Deshalb findest Du hier einen Überblick über die verschiedenen Abschnitte und ihren Hintergrund und Sinn, ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen und Planen! 😊

Von der Jahres- bis zur Tagesplanung – Eigenschaften & Hintergründe

Am Jahresanfang sind wir alle meist immer super motiviert und voller Tatendrang. Wir haben große Pläne für die kommenden zwölf Monate und es scheint, als hätten wir mehr als genug Zeit, um große Ding wahr werden zu lassen und umzusetzen. Doch kaum sind ein paar Wochen vergangen, hat uns der Alltag wieder eingeholt und die guten Vorsätze sind verblasst. Deshalb ist es wichtig, die für das Jahr gesteckten Ziele in Teilabschnitte herunterzubrechen – zu schauen, was wirklich realistisch und in welchen Zeitabschnitten umsetzbar ist, um dann auch tatsächlich ins Tun zu kommen. Deshalb hat jeder einzelne Abschnitt seinen eigenen Sinn:

Die Jahresplanung – Dein Kompass für ein erfolgreiches Jahr

Die Jahresplanung ist meiner Meinung nach schon fast ein magisches Werkzeug. Denn mit ihr setzt Du Dich mit der längerfristigen Planung Deiner Visionen und Ziele auseinander. Hier geht es darum, die Richtung für das neue Jahr festzulegen. Wie soll das Jahr für Dich werden? Welche Träume möchtest Du in den nächsten 365 Tagen Wirklichkeit werden lassen?

Nachdem Du in der Jahresplanung Deine übergeordneten Ziele für die kommenden zwölf Monate gesteckt hast, geht es um die strategische Umsetzung und damit über in die Halbjahres- und die Quartalsplanung.

Halbjahresplanung – Visionen in realistische Zeitabschnitte packen

Ein ganzes Jahr ist oft nicht sehr greifbar und die Ziele zum Jahresende scheinen fast noch zu weit entfernt, um jetzt schon in die Umsetzung zu gehen. Deshalb kann es hilfreich sein, das Jahr in zwei Hälften zu unterteilen und zu schauen, welche Deiner Visionen und Ziele in der ersten Jahreshälfte schon ganz oder teilweise umgesetzt werden können, und was vielleicht bis zur Zweiten warten kann. Sortiere Deine Ziele dafür am besten nach Prioritäten, damit Du auch mit dem beginnst, was Dir in diesem Jahr am wichtigsten ist.

Ich mache die Halbjahresplanung vor allem gerne zur Mitte des Jahres. Denn dann ist der perfekte Zeitpunkt, um zu Reflektieren und den Fokus nochmal neu auszurichten: wie liefen die ersten sechs Monate des Jahres? Was lief gut, was lief nicht so wie erhofft? Sind die Ziele, die Du Dir zu Jahresanfang gesetzt hast, noch aktuell oder muss etwas angepasst werden? Und wie kannst Du die nächsten sechs Monate noch nutzen, um alles auch wirklich gut zu schaffen?

Quartalsplanung – Visionen in realistische Zeitabschnitte packen

Genauso wie ein Jahr ist auch ein halbes Jahr oft noch ein zu langer Zeitraum, um Ziele in greifbare Schritte und Aufgaben umzuwandeln. Deshalb frage Dich: Was kann ich in den nächsten drei Monaten konkret angehen, um meinem Ziel näherzukommen? Was ist in drei Monaten machbar? Und dann breche dies herunter in konkrete Aufgaben für jeden Monat.

Für mich sind Quartale auch immer die perfekte Gelegenheit, um meine Visionen und Jahresziele in Meilensteine zu unterteilen. Du hast damit quasi die Möglichkeit, Deine Vorhaben in vier große Blöcke zu packen. Das macht die realistische Planung und Umsetzung so viel leichter!

Monatsplanung – Aktiv in die Umsetzung gehen

Die Monatsplanung bietet Dir dann die Möglichkeit wirklich aktiv zu werden. Mit einem Monat bekommst Du immer +/-30 Tage geschenkt, in denen Du aktiv an Deinen Zielen arbeiten und die einzelnen Schritte auf die einzelnen Wochen und dann Tage verteilen kannst. Jetzt heißt es, Ärmel hochkrempeln und ran an die Arbeit! Durch die Planung eines Monats hast Du außerdem einen guten Überblick über Deine Auslastung, freie Kapazitäten und anstehende Termine.

Außerdem ist die Monatsplanung eine Chance zur Feinjustierung. Denn zu einer Monatsplanung gehört für mich auch immer die Monatsreflexion. Hier kannst Du prüfen, wie gut Du Deine Pläne in den vergangenen 30 Tagen umsetzen konntest – was hast Du wie geplant geschafft? Hast Du Dir vielleicht zu viel oder zu wenig vorgenommen? Was kannst Du in den kommenden 30 Tagen besser machen?

Wochenplanung – Was steht an?

Die Wochenplanung ist wohl neben der Monatsplanung der wichtigste Baustein, wenn es darum geht, aktiv zu werden und Deine verfügbaren Zeiten bestmöglich einzuteilen und zu nutzen. Setze Dich einmal am Wochenanfang (oder sonntags) hin, sichte anstehende Termine, plane feste Zeitslots für die verschiedenen Aufgaben und blocke Dir wichtige Zeiten (z. B. Zeit für Sport, Zeit mit Freunden und Familie, Zeit nur für Dich, etc.).

Achte darauf, dass Du Dir nicht zu viel in jeden Tag packst und ausreichend Puffer- und ggf. Wegzeiten einplanst. Hier tendiert man schnell dazu, sich zu überladen, um dann am eigentlichen Tag schnell gestresst und frustriert zu sein, weil man sich zu viel vorgenommen, Wegzeiten vergessen oder nicht genug Raum für Unvorhergesehenes freigelassen hat.

Die Tagesplanung – So kannst Du direkt loslegen

Bei mir ist die Tagesplanung um ehrlich zu sein oft schon gar nicht mehr nötig. Denn ich plane meine Woche meist so detailliert, dass ich genau weiß, was an welchem Tag ansteht. Wenn das bei Dir anders ist, ist es sinnvoll, Dich am Vortag abends oder spätestens am Morgen einmal hinzusetzen und zu schauen, welche Aufgaben und Termine heute anstehen.

Wichtige Aufgaben solltest Du am besten direkt als Erstes angehen, damit Du auch genug Power hast, um sie wirklich umzusetzen.

Fazit – Alles greift ineinander – flexibel & individuell!

Wie Du siehst, ist jeder Abschnitt doch ein wenig anders und erfüllt einen etwas anderen Zweck. Während die Jahresplanung eher eine übergeordnete Richtung und Raum für größere Visionen gibt, hilft Dir die Halbjahres- und Quartalsplanung dabei, diese Ziele herunterzubrechen und Meilensteine zu setzen, welche Du dann auf die einzelnen Monate aufteilst und in der Wochen- und Tagesplanung praktisch umsetzt.

Aber so individuell wie unsere Träume, Visionen und Ziele sind, so unterschiedlich sind wir natürlich auch in der Planung. Ich brauche meist sehr viel Struktur und einen genauen Plan davon, was ich angehen will, und wann und wie ich das mache. Es kann gut sein, dass Du nicht jeden Planungsschritt benötigst, denn wichtig zu betonen ist mir auch: Deine Planung soll Spaß machen, sie ist FÜR Dich. Eine richtige Planung und Zielsetzung hilft Dir dabei, Deine Visionen im Blick zu behalten, das Ganze greifbar und umsetzbar zu machen und dann auch wirklich dranzubleiben. Wenn Dich die Planung mehr in Stress und Frust versetzt, dann benötigst Du vielleicht nicht ganz so viel Plan und Struktur. Schau, dass Du Dir aus den genannten Abschnitten die rauspickst, die sich für Dich sinnvoll und stimmig anfühlen. Und probiere auch einfach ein bisschen aus. Im ersten Halbjahr von 2020 habe ich zum Beispiel keine Quartalsziele gesetzt, in der zweiten Hälfte hat mir das dann aber total geholfen, meine noch offenen Ziele für die restlichen Monate des Jahres greifbarer zu machen.

Und jetzt bin ich gespannt – wie ist das bei Dir? Planst Du auch so viel wie ich? Oder hast Du hier noch Optimierungsbedarf? 😊 Erzähl es mir in den Kommentaren!

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