Mein Jahresrückblick 2014 war eine krasse Angelegenheit. Bis zur letzten KW von 2014 war mir ehrlich gesagt nicht bewusst, wie viel ich im letzten Jahr gearbeitet habe. Wenn ich mir meine RescueTime Statistik anschaue, dann habe ich tatsächlich 2.982 Stunden in 53 Kalenderwochen bzw. 365 Tagen gearbeitet. Das sind 56 Stunden die Woche bzw. 8 Stunden am Tag. JEDEN TAG!

Das ist die Zeit, die ich am PC gesessen und gearbeitet habe. RescueTime misst nur die Zeit, die ich aktiv am PC sitze. Dazu kommt dann noch die unendliche Zeit, die ich nebenbei, also Unterwegs, von meinem iPhone E-Mails beantworte, Social Media update, auf Kampagnen unterwegs bin oder einfach nur so Meetings habe.

Wenn ich auf das letzte Jahr zurückblicke, dann habe ich einige sehr wichtige Dinge gelernt, die ich mit ins neue Jahr nehmen möchte.

Meine 5. wichtigsten Key Learnings von 2015:

1. Mehr ist nicht besser

Wenn ich mir mein Jahr so ansehe, dann habe ich echt viel geschafft und auch sehr viel gemacht. Dabei habe ich eins ganz klar gelernt: dass mehr nicht immer besser ist! Ich habe viel Zeit in Kampagnen gesteckt, die mir nicht viel bringen. Natürlich habe ich für diese viel Anerkennung in Form von Dankschreiben, Marketingpreisen etc. erhalten. Aber sie bringen mich meinem Ziel des passiven Einkommens nicht näher. Denn ein Service ist selten passiv und wird in Zukunft nichts bringen, außer vielleicht etwas Anerkennung und einen besseren Ruf. Ich muss nämlich ständig meine Zeit für Geld eintauschen.

2. Weniger ist mehr!

Ich habe die letzten Jahre in der Reiseszene genetzwerkt wie ein Bekloppter. (Fast) jeder kennt mich und ich kenne viele! Das hat mir hier und da mit Sicherheit viel gebracht und ich genieße es immer und überall erkannt zu werden. Obwohl es gut ist überall etwas Small Talk zu betreiben und einen Kontakt in jedem Hafen bzw. Land zu haben, habe ich für mich herausgefunden, dass ich mich auf Events lieber die ganze Nacht mit einer Person richtig unterhalte als mit 10 nur ein bisschen.

3. Zeit ist unglaublich viel wert

Obwohl ich mich hier auf einem sehr hohen Level beschwere, kann ich erst heute, nach einem so anstrengenden Jahr sagen, wie wertvoll meine Zeit eigentlich ist. Ich habe mich nach so vielen Jahren im (online) Marketing, nach wie vor unter Wert verkauft. Ich weiß nun, wie viel ich und meine Zeit wert sind und nehme nicht mehr jeden Auftrag an.

4. Kreativität braucht Zeit

Wenn du ständig so viel unterwegs bist und nicht zur Ruhe kommst, wirst du Probleme haben kreativ zu sein. Gezwungene Kreativität ist meistens nur Durchschnitt. Ich habe während des Retreats im Spa in Zell am See mit Conni, aber auch in Asien, gemerkt, wie viel kreativer ich bin, wenn ich endlich mal runterfahren kann!

Wer kreative Kampagnen, Konzepte und Businesses erstellen und führen möchte, muss sich nunmal Zeit nehmen, um kreativ zu sein!

5. Individuelles und intensiveres Reisen ist wichtig!

Als Reiseblogger war ich Teil einiger coole Kampagnen und Reisen. Meistens war ich in einer größeren Gruppe unterwegs, in der jeder unterschiedliche Interessen hat. Wenn ich also mit 8 anderen Bloggern aus verschiedenen Nischen unterwegs war, dann gab es auf einer 3-4 Tage Reise meistens nur ein oder zwei Programmpunkte, die wirklich gut zu mir und meiner Nische gepasst haben. Ich will 2015 intensiver reisen und nur noch das machen, worauf ich Lust habe.

DANKE FÜR EIN GENIALES 2014 UND AUF EIN ERFOLGREICHES 2015!

Hier kommt mein Geschenk an dich. Gemeinsam mit anderen Digitalen Nomaden habe ich eine Seite mit den besten Nomadentools für dich erstellt. 7 verschiedene eBooks, Videos und Guides warten auf dich! Und das Beste daran: alles ist völlig kostenlos!

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Fazit:

Um erfolgreich zu sein, brauchst du viel freie Zeit. Viel zu arbeiten, wer hätte das gedacht, ist nicht immer gut! 2014 war ein krasses Jahr und ich werde 2015, mehr Zeit für mich und in meine Projekte investieren. Ich komme meinem Zeil vom automatisierten passiven Einkommen immer näher (siehe meine Blog-Einnahmen.) Ab Mitte Januar geht es für mich zu einer meiner letzen Kampagnen, die ich nun zum zweiten Mal organisiere, NBEFinland. Danach fliege ich direkt zurück nach Asien, wo ich große Pläne vorhabe. Mehr dazu im Newsletter nächste Woche und auf dem Blog.

Was hast du 2014 gelernt?

Jahresrückblick 2014

2 Kommentare

  1. Hallo Sebastian,

    wenn du schreibst, dass du auch Phasen hattest, an den du runterkommen und kreativ sein konntest, dann müssen das ja mehr als 60 Stunden PC in den aktiven Wochen sein … wenn ich dann noch daran denke, wie tapfer du mit der Video Kamera unterwegs bist, dann kann ich nur meinen imaginären Hut vor dir ziehen.

    Ich bin gespannt, welche Reisen du unternimmst, die dich wirklich interessieren und nur für dich sind und bin gespannt, welche Auswirkungen deine Erkenntnise auf diesen Blog oder auch das Blog Camp haben. Obwohl ich nie ein Digitaler Nomade sein werde, liebe ich deine Inspirationen und die Erkenntnise, die ich daraus für mich und mein Leben ziehen kann.

    Ich kann an dieser Stelle nur DANKE sagen, für alles was du uns gibst und mach weiter so.

    Beste Grüße,
    Tanja

    • Liebe Tanja,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja du siehst das richtig, ich habe letztes Jahr an manchen Wochen über 100 Stunden gearbeitet. Das war ganz schön krass!

      Dieses Jahr wird sehr spannend und entspannender. Ich habe mir bereits einige Gedanken gemacht welche Reisen ich machen will. Mehr dazu, am Ende der Woche 🙂 Die nächste Reise geht am Wochenende los und die nächste große Ende nächster Woche 🙂

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