Dass du mit Bloggen Geld verdienen kannst, ist keine geheime Sache. Aber viele Blogger nutzen noch nicht das volle Potential ihrer Seite.

Einen eigenen Onlineshop gründen ist zum Beispiel eine sehr gute Option, um mehr Geld mit seinem Blog zu verdienen, und die Einrichtung ist gar nicht mal so kompliziert. Ich zeige dir in diesem Beitrag, wie einfach das geht, und warum du dafür nicht einmal eigene Produkte brauchst.

Der eigene Onlineshop ohne eigene Produkte

Ja – das geht! Auch wenn du zunächst denkst “Aber ich habe doch gar keine eigenen Produkte zum Verkauf, wie soll das gehen?” – es geht. Denn um deinen eigenen Onlineshop zu gründen, benötigst du keine eigenen Produkte, sondern greifst auf Produkte anderer Onlineshops zurück.

Der eigene Onlineshop ohne eigene Packstation

Eben weil du nicht deine eigenen Produkte verkaufst, musst du dich auch nicht um den Versand dieser kümmern. Du musst also nicht jeden Tag zur Post rennen, um die Produkte zu verschicken oder Retouren anzunehmen – die anderen Onlineshops kümmern sich für dich um alles.

Der eigene Onlineshop dank Affiliate-Netzwerken

Mit deinem eigenen Onlineshop kannst du ganz einfach das Affiliate Netzwerk der anderen Onlineshops nutzen und deine Kunden über einen Affiliate Link zu den entsprechenden Onlineshops weiterleiten. Sie treffen die Kaufentscheidung in deinem Shop, kaufen am Ende aber auf einer anderen Seite und du erhältst hierfür eine Provision, musst dich aber um rein gar nichts kümmern. Kein Postversand, kein Kundenservice etc…

Die Vorteile eines eigenen Onlineshops im Blog:

- Alle Produkte auf einem Blick

Während du im Blog Produkte nur innerhalb von Artikeln empfiehlst und deine Leser so mehr oder weniger nur zufällig auf die Produkte stoßen, können sie im Onlineshop alle Produkte übersichtlich auf einmal sehen. Das hilft bei der Produktauswahl und macht es deinen Besuchern wesentlich einfacher, ein passendes und gutes Produkt zu finden.

Auch Christian hat auf Let’s See What Works darüber geschrieben!

- Bessere Darstellung der einzelnen Produkte

Ein eigener Onlineshop bietet zudem eine viel bessere Darstellung aller Produkte an. Du kannst die Produkte nicht nur einfach so in Beiträgen empfehlen, sondern richtige Beschreibungen abgeben und Bilder sowie Videos zu den Produkten fügen. So bekommen deine Besucher noch mehr hilfreiche Infos und Tipps zu den Produkten.

- Mehr Professionalität dank eigenem Onlineshop

Ein eigener Onlineshop bringt deinen Blog auf ein ganz neues Level, denn er suggeriert “etwas Großes” und gleichzeitig mehr Professionalität. Auf einmal bietest du mehr als ein Blog mit tollen Beiträgen, du bietest auch noch  einen Onlineshop mit tollen Produkte, die genau zu deinen Lesern passen!

- Höhere Conversion-Rate

Diese empfundene Größe und Professionalität sowie die bessere und übersichtliche Darstellung aller Produkte in deinem eigenen Onlineshop führen zu einer schnelleren Kaufentscheidung, als wenn sich Leser über einen Link in einem deiner Beiträge zu einem Produkt auf einer anderen Seite durchklicken würden. Sie können also schnell und leicht Produkte kaufen – eine höhere Conversion-Rate ist da fast schon sicher!

- SEO Anpassung für jedes Produkt

Zudem kannst du die einzelnen Produkte mit deinem eigenen Onlineshop auch SEO-optimieren und so Suchanfragen mit Kaufintentionen abfangen. Das heißt, Leute, die nach einem Produkt suchen und bereits den Wunsch haben, dieses zu kaufen, landen so direkt in deinem Onlineshop!

- Eine lukrative, passive Einnahmequelle

Wenn du deinen Onlineshop richtig professionell aufsetzt, und dich regelmäßig darum kümmerst, dass neue, SEO-optimierte Produkte eingestellt werden, kannst du durch diesen eine lukrative Einnahmequelle erstellen. Dank meines SEO-optimierten Onlineshops auf TravelWorkLive habe ich jeden Monat passive Einnahmen von über 1.000 € .

Wie du deinen eigenen Onlineshop gründen kannst:

1. Onlineshop gründen mit der richtigen Software bzw. dem richtigen Plugin:

WooThemes ist dir vielleicht als Theme-Ersteller bekannt, aber das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren sehr auf das gratis Plugin WooCommerce konzentriert und daraus ein All-Round-Produkt für Onlineshops erstellt.

Das Plugin selbst ist komplett kostenlos und kann auf WooThemes heruntergeladen werden. Das Unternehmen finanziert sich, indem es Erweiterungen verkauft, die du benötigst, um deinen Onlineshop zum Laufen zu bringen.

Für einen Onlineshop zum Blog benötigst du aber keine weiteren Erweiterungen, sondern kannst das Plugin so wie es ist nutzen!

2. Theme Kompatibilität

Bevor du das Plugin installierst, solltest du dir einmal die Kompatibilität von WooCommerce und deinem Theme checken. Schau dir auf der Verkaufsseite deines Themes an, ob das Theme mit dem Plugin kompatibel ist. Wenn es das nicht ist, kannst du versuchen es kompatibel zu machen. Hierfür hat WooThemes eine Anleitung veröffentlicht!

Sollte dir dieser Prozess zu kompliziert sein, kannst du das auch an Support-Camp.io auslagern. Nutze hierfür den Gutscheincode “WP_HELP” für 10 € Rabatt auf das Monatsabo!

Falls dein Theme nicht mit dem Plugin kompatibel ist, kannst du auch nach einem neuen Theme schauen. Ich empfehle dir auf Themeforest nach kompatiblen Themes zu suchen. Hier findest du alle Themes, die die Voraussetzungen erfüllen!

3. Plugin Installation und Einrichtung

Sollte dein Theme mit WooCommerce funktionieren, dann wird es Zeit, deinen Onlineshop zu gründen bzw. zu erstellen. Hierfür, musst du die Daten erst einmal in deinem WordPress-Backend hochladen und aktivieren.

WooCommerce-Einstellungen:

Wenn du also keine eigenen Produkte anbietest, dann solltest du deinen eigenen Onlineshop wie folgt für Affiliate Links einrichten:

Gehe auf WooCommerce im Seitenmenü von WordPress und dann auf Einstellungen.

1. Richte die Allgemeinen Einstellungen ein

Du musst dabei nichts besonders beachten, da die meisten Einstellungen nicht in Kraft treten, da wir die Kunden schließlich an den anderen Shop weiterleiten!

2. Produkte Einrichten:
1. Füge deine Produkt-Kategorien hinzu

Bevor wir uns auf die Produkte konzentrieren, solltest du einmal die Kategorien für deinen Onlineshop überlegen und einrichten. Das kannst du im Seitenmenü unter Produkte und Kategorien machen!

2. Produkt hinzufügen

Klicke in der Seitenleiste auf “Produkt hinzufügen” und gebe einen Titel und eine Beschreibung ab. Achte darauf, dass die Beschreibung sehr informativ ist und alles beinhaltet, was ein Nutzer gerne über das Produkt wissen würde. Ich gebe dir gleich noch weitere Tipps, wie du das richtig machst!

3. Produktdaten angeben

Unter der Produktbeschreibung, findest du die Spalte “Produktdaten”. Wähle im Dropdown Menü, das standardmäßig “Einfaches Produkt” anzeigt, “Externes/Affiliate Produkt” aus. Trage unter Produkt-URL nun dein Affiliate-Link, den du aus dem anderen Onlineshop (z.B. Amazon) erhalten hast, ein!

Pro-Tipp: Nutze Pretty Link, um diesen Link zu verschönern. Wie das aussieht, kannst du hier im TravelWorkLive Shop sehen, wenn du auf “Jetzt Kaufen” klickst!

4. Kategorie und Beitragsbild auswählen!

Bevor du speicherst, musst du noch die Produktkategorie und ein Beitragsbild auswählen, und schon kannst du dein Produkt veröffentlichen!

4. Onlineshop Optimierung

Dein Onlineshop sollte jetzt online und für jeden sichtbar sein. Aber ist er auch auffindbar?

Ein eigener Onlineshop ist, wie oben erwähnt, eine super Gelegenheit, um mehr Seiten an den Google Index zu schicken, und diese entsprechend SEO-mäßig zu optimieren. Damit deine Produkte auch schnell über Google gefunden werden, nutze ich täglich SECockpit.

SECockpit von Swiss Made Marketing sucht mir die besten Keywörter raus, um meine Produkte entsprechend zu optimieren. Wie die Software genau funktioniert, erfährst du hier im SEO für Anfänger Beitrag!

Dank dem SECockpit und SEO by Yoast Plugin erscheinen ein Großteil meiner Produkte auf Seite 1 von Google und bringen mir einen dreistelligen Betrag durch Affiliates. Wie viel ich jeden Monat genau durch Affiliate und eigene Produkten in meinem Shop verdiene, erfährst du hier!

5. Du willst auch eigene Produkte verkaufen?

Eigene Produkte mit einem WooCommerce Onlineshop zu verkaufen ist auch überhaupt kein Problem. Hierfür musst du dir noch einmal die Grundeinstellungen deines Shops ansehen und entsprechend einrichten. Denke daran, die MwSt einzurichten und einzustellen, ob sich Mitglieder registrieren sollen oder die Produkte auch als Gäste kaufen können ohne eigenes Benutzerkonto.

Wenn du dein Produkt einrichtest, musst du darauf achten, dass die Produktdaten auf “Einfaches Produkt” gesetzt sind. Du kannst dann alle Daten zu deinem Produkt manuell eingeben. Solltest du ein virtuelles Produkt, wie einen Onlinekurs verkaufen, kannst du das mit einem Häkchen bei “virtuell” einstellen. Das Gleiche gilt für Plugins (“Herunterladbar”) und “eBooks”!

Um Bezahlungen abzuwickeln, kommt WooCommerce in der Standardversion mit PayPal. Solltest du auch Kreditkarten (z.B. Stripe) oder SofortÜberweisung anbieten wollen, musst du diese Erweiterungen auf WooThemes direkt kaufen.

Ein ganz interessantes Interview zu diesem Thema findest du im Podcast auf EarthCity, wo Patrick Baumann über seine Erfahrungen mit einem Onlineshop mit eigenen Produkten spricht!

Fremde Produkte ohne Affiliate Programm?

Oft ist die Frage aufgekommen, wie du fremde Produkte von anderen Onlineshops verkaufen kannst, die kein eigenes Affiliate Programm anbieten. Hierfür gibt es leider keine technische Lösung, die du von deiner Seite aus implementieren kannst, damit die Sales getrackt werden.

Die zwei Lösungen, die mir hierzu einfallen, sind Folgende:

1. Den anderen Onlineshop fragen, ob sie ein Affiliate Programm haben oder einrichten wollen. Hier könntest du entsprechend verschiedene Affiliate Programme empfehlen, wie z.B.: http://www.itthinx.com/ oder leaddyno.com

2. Die Produkte des anderen Onlineshops zum Handelspreis kaufen und über deinen eigenen Shop weiterverkaufen!

WooCommerce in Aktion:

Wenn du jetzt noch Inspiration suchst, wie du einen Onlineshop für deinen Blog oder deine Seite nutzen kannst, solltest du auf folgenden Seiten vorbeischauen:

Blog-Camp.de:

Avada Theme in Kombination mit Sensei (Kurs-Software) und WooCommerce, um die Bezahlung abzuwickeln!

TravelWorkLive.de:

Standard Version von WooCommerce und Newspaper Theme auf Themeforest!

Happy Coffee:

Affiliate Kaffeeshop mit WooCommerce und Flatsome Theme und wenigen einigen Produkten.

FarbCafe.de:

Onlineshop für Künstler in Verbindung mit Amazon Fullfillment. Julia nutzt für diesen Onlineshop WordPress, WooCommerce, WooZone, Flatsome Theme und ein kostenpflichtiges Verkäuferkonto von Amazon. So können Kunden verschiedene Produkte in den Warenkorb einfügen und kaufen diese dann direkt auf Amazon, ohne ihre Seite ständig, wie bei TravelWorkLive oder Happy Coffee, zu verlassen.

Fazit:

Einen eigenen Onlineshop zu gründen ist gar nicht schwer und kostet auch nicht viel Geld. Dabei bringt er deinen Blog auf ein neues Level und kann dir gutes, passives Einkommen liefern.

Wann erstellt du endlich deinen eigenen Onlineshop?

onlineshop gründen

28 Kommentare

  1. Yay, Sebastian! Kannst Du Gedanken lesen? :) Arbeite gerade für ein neues Projekt mit WooCommerce und freue mich grad wie eine Schneekönigin über diesen Post!
    Danke!
    Liebe Grüße
    Andrea

  2. Ich finde dieses Thema sehr interessant. Besonders, weil man sich mit WordPress und einzelnen Komponenten (Plugins) das Ganze kostengünstig und sehr schnell zusammenbauen kann. Wenn man sich vorstellt, dass bei manchen Agenturen ähnliche Shop-Lösungen für über 10k angeboten werden.

    Wie sieht es mit dem Thema Rechtssicherheit aus? Hast du da Erfahrung sammeln können? Ich stoße immer wieder mal auf dieses Thema und komme dann auf Seiten wie https://marketpress.de/product/woocommerce-german-market/

    • Hey Sebastian,

      ist ein interessantes Thema, mit dem ich mich noch nicht sehr auseinandergesetzt habe. Ich bin am Anfang unserer Recherche und Aufbau von Blog Camp aber immer wieder auf die Seite gestossen!

      Ich denke, dass du die Rechtlichen Beispielseiten z.B. auch in den Footer oder Manuell im Code mit einfügen kannst. Am Ende sind es einfach nur “Seiten”. Der Rest der Funktionen kann durch andere Plugins Ersetzt werden. Ich denke mal, dass man da rechnen müsste, ob sich die Investition in dieses Plugin lohnt oder es nicht besser ist, in die einzelnen Plugins zu investieren!

      Lg,

      Sebastian

  3. Hey Sebastian,
    Danke für deinen Blick hinter die Kulissen unseres Shops. Für so einen umfangreichen Artikel lässt man doch gern mal die Hüllen fallen ; )

    Was die Rechtssichereit angeht ist bei Amazon & WooCommerce zB ein Punkt, über den wir gestolpert sind, dass man den Vermerk, von wann der Preis ist, auf keinen Fall löschen darf. Wir fanden es aus Design-Aspekten sehr schade, aber jetzt steht dieser Vermerk eben da und wir müssen damit leben ^^

    LG
    Julia

  4. Hallo Sebastian,
    zugegebenermaßen eine interessante und kostengünstige Idee einen Onlineshop zu erstellen. Was mich noch mehr interessieren würde, sind die rechtlichen Hintergründe. Solange nicht auf “Kaufen” geklickt wird, scheint es, als ob du die Produkte anbieten und auf vertreiben würdest. Erst ganz zum Schluss merkt, man, dass du eigentlich “nur” Vermittler bist. Jetzt mag es für den einen oder anderen ev. etwas mit Täuschung zu tun haben, aber wie sieht es rechtlich wirklich aus? Braucht man nirgends festhalten, dass über einen Dritten gekauft wird oder dass man auf eine weitere Seite umgeleitet wird? In den Datenschutzbestimmungen konnte ich dazu auch nichts finden.

    LG. Johannes

  5. Ein Shop voller Affiliate-Links wirkt schnell wie ein Durchgangsportal, wird auch von Google qualitativ sehr niedrig bewertet. In einer Nische mag es ggf. klappen, deshalb hast du in deinen Beispielen auch nur Nischen genannt. Da ist Suchmaschinenoptimierung leicht gemacht, auch ohne SE Cockpit. By the way, du bewirbst dies im Blog ganz schön oft, verdienst du daran? ;)

    Dennoch funktioniert ein Shop voller Affiliate-Links langfristig nicht. Warum? Gibt schon genug und wenn’s keine kleine Nische ist, wird SEO schwer. Wie also die Leute da draußen auf meinen Shop und zum Kauf bringen. Any tips?

    • Hi Anne,

      ja verdiene an SECockpit!

      Woher nimmst du deine Behauptungen, dass das von Google qualitativ niedrig bewertet wird? Habe darüber noch nichts gelesen und auch nicht gespürt. Im Gegenteil, der Shop bringt sogar ganz gut Traffic und konvertiert entsprechend!

      Lese dir mal den Beitrag von Christian durch den ich verlinkt habe. Er erwähnt dort auch ganz schön große Affiliate Shops die ziemlich gut funktionieren! Übrigens Gutscheinseiten funktionieren auch auf dem Prinzip und die Ranken ja ziemlich stark auf Google!

      Lg,

      Sebastian

  6. Das sind keine Behauptungen. Schon mal auf einem Google-Event gewesen und mit den Mitarbeitern gesprochen? Oder die Blogs von SEO Moz und Co. gelesen? Es werden auch immer wieder Affiliate-Seiten abgestraft, aufgrund der Qualität. Ist ja auch logisch, gelle. Wo ist der Mehrwert vom Shop, wenn die Produkte darauf nur verlinkt werden zum echten Shop und man nur für die Weiterleitung dazu Kohle bekommt? Selbst die Produktbilder sind keine eigenen, sondern die vom original Shop. Adsense genauso. In den letzten Jahren sind viele Adsense-Seiten abgestürzt. Die Gutscheinseiten sind durch. Noch bekommen sie Traffic, aber das Thema Gutscheine hat mittlerweile keinen so guten Ruf mehr wie früher. Sie sind wie Pilze aus dem Boden gesprossen und bei vielen war die Qualität nicht gut, das hat einen Schatten auf das Modell geworfen. Wenn ich einen Online-Shop machen möchte, würde ich lieber einen eigenen Shop bauen und mich durch tolle Aktionen, Produkte, Service etc. herausbilden.

    Ich arbeite bei einem eCommerce-Unternehmen, wir machen auch schon lange Affiliate Marketing. Und ich finde es schon sehr interessant, dass manche glauben, sie ziehen eine Seite bzw. WooCommerce-Shop hoch, packen sie voll mit Affiliate-Links, kaufen sich Backlinks für bessere Rankings, bieten am Ende aber null Mehrwert auf ihrer Seite und wollen dann Geld haben für die Vermittlung. Womöglich noch Cookie-Dropping, Pre/Re-Targeting, Post-View usw.

    • Bin schon auf etlichen Google Events gewesen und mich auch schon mit vielen Google Mitarbeitern unterhalten. Stehe mit diesen auch regelmässig auf der Bühne und die Wissen oftmals selbst nicht, was ihre Suchmaschine kann oder nicht – zugegeben sie ist auch sehr komplex!

      Ich verstehe deine Kritik, stimme ihr aber nur bedingt zu. Mit einem WooCommerce Shop wie ich ihn hier beschreibe, egal ob Affiliate oder nicht, kann man sehr wohl einen Mehrwert schaffen. Denn, wie im Beitrag erwähnt, sind diese ziemlich gut Optimierbar und das bedeutet, dass die Produkte auch mit eigenen Worten beschrieben und empfohlen werden können und so das Vertrauen aufbauen. Es geht hier nicht um Kopie/Paste und Keyword Einfügen! Ich spreche hier auch nicht von Adsense kaufen, Cookie-Dropping oder anderen Dingen, sondern nur davon, einen eigenen Onlineshop zu gründen, um Produkte, die man gut findet seinen Lesern, weiterzuempfehlen und das ganze für SEO auch noch zu optimieren!

      • Die Google-Mitarbeiter, mit denen ich spreche, wissen genau wovon sie reden und wie es funktioniert. Aber jeder hat, je nach Business, andere Google-Ansprechpartner. Es gibt auch Viele dort, die nicht so viel wissen. Habe schon einiges von Anderen mitbekommen.

        Auf welchen Google Events stehst du denn auf der Bühne mit Google? Habe ich noch nie gesehen, schau es mir aber gerne an.

        Von GDN, ehemals AdSense, und Cookie-Dropping spreche ich nicht. Das ist ein alter Schuh. SEO halte ich für schwierig in einem starken Markt. Einen kleinen Shop mit Mainstream-Produkten zu optimieren ist schier unmöglich, der Markt zu hart. In der Nische funktioniert das eher. Online ist zum Glück weit mehr als SEO und Affiliating.

        Meine Empfehlung: den eigenen Shop zur Marke machen. Ansonsten ist man nur einer von Vielen ohne echte Kundenbindung.

  7. Hallo Sebastian!

    Danke für diesen Beitrag. Ich habe in den letzten Tagen schon darüber nachgedacht, wie ich ein paar Amazon Produkte in meine neue Webseite integrieren könnte und schon ist die Lösung da. Ich arbeite mit eigenen Templates, aber die Integration war dank der Anleitung ganz einfach.

    lg, Andreas

  8. Hallo Sebastian,
    Shop im Blog ist ein sehr interessantes Thema und Umsatz konnte ich in den letzten Jahren auch sehr gut darüber erzielen. Allerdings habe ich keine Affiliate Links eingebunden sondern vielmehr den Shop per Dropshipping betrieben. Ich habe die Produkte selber angeboten und abgerechnet, ohne Lagerhaltungskosten, weil ich erst im Verkaufsfall beim Grosshändler eingekauft habe. Der Blog hat heute noch, ohne das ich die Blogartikel schon seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert habe im Monat rund 5000 Besucher. Meine Ursprünglich 750 Produkte habe ich bis auf einen kleinen Rest herausgenommen. Das Problem für das ich noch keine wirkliche Lösung gefunden habe ist folgendes. Es sind Gartenprodukte die mit deutscher MwSt. abgerechnet werden. Das war auch jahrelang ok, bis ich im Dezember 2014 meinen Wohnsitz in Deutschland aufgegeben habe und nach China ausgewandert bin. Kann und darf ich noch deutsche MwSt abrechnen und an welches Finanzamt muss ich es abführen, oder mache ich als Kleingewerbe ohne MwSt Abrechnung im reduziertem Umfang weiter? Bei den Umsätzen der letzten Jahre wäre ich nicht mehr unter Kleingewerbe gefallen. Fragen über Fragen. Das Woocommerce Plugin hat einwandfrei funktioniert und ist leicht zu bedienen.
    Schönen Gruss aus Nanjing
    Dirk

    • Hey Dirk,

      da bin ich mit Sicherheit kein Experte und würde selbst nicht auf meinen Rat hören. Hier aber meine Einschätzung: Wenn du nicht in Deutschland gemeldet bist und auch dein Unternehmen nicht in Deutschland ansässig ist, dann musst und darfst du auch keine Deutsche MwSt abrechnen, da du diese ja nicht abführen kannst. Du müsstest wohl jetzt noch eine Steuererklärung über die Umsätze des letzten Jahres machen und diese entsprechend abführen und dein Unternehmen jetzt in China anmelden. Produkte kannst du aber nach wie vor in Deutschland verkaufen!

      Lg,

      Sebastian

  9. Hallo Sebastian,

    vielen Dank für den tollen Bericht. Ich habe daraufhin gleich versucht Woocommerce zu installieren. Hat auch alles so geklappt wie es sollte. Aber wie in aller Welt mache ich den auf meinem Blog sichtbar? Ich würde das gerne so einbinden wie du das hier hast, bekomme das aber einfach nicht hin. Ein Tipp wäre super. Vielen lieben Dank.

    Liebe Grüße,
    Anni

  10. Ich habe es mal auf einen Testblog von mir getestet.
    Funktioniert wirklich sehr gut.
    Aber was meinst du mit einen Kostenpflichtigen Verkäuferkonto?

    Habe es per Addon hin bekommen das Quasi der 90 Tage Cookie gesetzt wird und ein Produktkorb erstellt wird , der an Amazon weiter geleitet wird.

    Das funktioniert aber als “normaler” Parnter

    Gruß

    • Hey Sasho,

      dass kann ich dir nicht sagen. Da müssten wir einmal Julia fragen. Ich habe sie nur Zitiert!

      Kannst du mir das Addon nennen, dass du nutzt. Will auch das 90 Tage Cookie ;)

      Lg,

      Sebastian

  11. Hi Sebastian,

    also das ist kein Plugin..oder doch?

    Letztendlich ist es so das wenn man den Warenkorb übergibt(also der Prozess Checkout) ein 90 Tage Cookie gesetzt wird.
    Kann man auch mit Amazon Boardmitteln machen oder halt mit div. Plugins

  12. Hallo Sebastian!
    Ich habe mir zwar schon öfter Gedanken gemacht über einen etwaigen Online-Shop, aber nie im Sinne von Affiliate.
    Für meine Seite schreibdichzen.de, wo es um Tipps und Tricks zum Schreiben und mehr Achtsamkeit geht, wird das genial dazu passen. Und ich freue mich, wenn ich meinen Lesern auf so übersichtliche Weise Software, Notizbücher, Kalender usw. empfehlen kann, die mir selber so viel bringen!
    Danke für die Inspiration! Wirklich.
    Alles Liebe,
    Nadine von schreibdichzen

  13. Hallo,

    super Beitrag und extrem lesenswert durch den Detail reichtum. Ich scheue mich eigtl aktuell etwas anzugehen (warum auch immer hehe) Aber dein Beitrag animiert mich extrem doch mal gerade das bsp. mit dem Shop anzugehen.

    Mir fehlt allerdings etwas sehr, man kann doch nicht einfach eine Shop aufmachen man muss doch ein Gewerbe anmelden? Dazu kommt noch was “mal eben ein Theme runterladen und loslegen” angeht wie sieht es da mit rechtlichen Sachen aus wie Impressum und was muss da ein Shop alles angeben? Da wäre eine Ergänzung extrem wünschenswert. Alle die jedentag etwas Zeit im Netz verbringen wissen wie schnell Anwälte bei Abmahnungen sind etc.

    Ansonsten weiter so gefällt mir super hier

    Grüße Rara

  14. Hallo Sebastian,

    spiele schon länger mit dem Gedanken per Affiliate einen kleinen Shop auf meiner Seite zu implementieren. Werde mir das Plugin mal genauer anschauen.

    Viele Grüße
    Oliver

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