Ich habe schon vieles online gemacht: von einem kleinen Internet-Radiosender, über den größten Abenteuer-Reise-Blog bis hin zu einem Onlinekurs übers richtige Bloggen – und dabei habe ich viel aus meinen Erfolgen und Fehlern gelernt! All dieses Wissen steckte ich in mein neuestes, und vergleichsweise erfolgreichstes Online-Projekt: meinen Blog TravelWorkLive.de.

Dieser Blog hat mir dank der frühzeitigen Planung und richtigen Strategie innerhalb der ersten 4 Monate bereits 10.000 Euro Einnahmen gebracht! Mit Bloggen Geld verdienen ist also möglich, und wie genau das funktioniert hat, erkläre ich in diesem Beitrag.

Klare Nische

Mir war schnell klar, worum es sich in meinem neuen Blog drehen soll und über welche Themen ich eigentlich schreiben möchte: ortsunabhängiges Arbeiten, Bloggen und Online-Business – alles, was mit dem Digitalen Nomadentum einhergeht. Da ich selbst digitaler Nomaden bin, und diese Themen meine Leidenschaften sind, hatte ich die perfekte Nische für mich gefunden. Noch dazu ist sie in Deutschland bisher nicht wirklich abgedeckt und bietet viel Potential.

Und genau das ist ein wichtiger Aspekt, beim Aufbau eines erfolgreichen (online) Unternehmens: eine Nische zu erkennen und entsprechend abzudecken!

Branding und Positioning

Als ich meine Nische hatte, setzte ich mich gleich an die Strategie. Ich machte mich ans Branding und an die Positionierung, fand einen passenden Namen und registrierte die Domain TravelWorkLive.de. Als Teil meines Brandings habe ich zum Blog-Namen eine zusätzliche Tagline erstellt, die Lesern sofort verrät, worum es auf meinem Blog geht: “Reise mehr, arbeite weniger und lebe besser!” Für die drei Themenbereiche nutze ich zudem drei freundliche Farben, die immer wieder auf der Seite auftauchen und so ein einheitliches Bild entstehen lassen.

SEO-Marketing

Natürlich nahm ich auch meine Konkurrenz unter die Lupe und erstellte mit Hilfe von SwissMadeMarketing eine detaillierte SEO-Analyse. So wusste ich, mit welchen Beiträgen und Keywords der Blog schnell rankt und Traffic einbringt. Außerdem ließ ich mich von Erfolgsgeschichten amerikanischer Online-Unternehmer wie Pat Flynn inspirieren, und hatte bereits die ersten Ideen für eigene Produkte in petto.

Durchdachte (Launch-) Strategie

Zum Launch waren bereits 25 SEO-optimierte Beiträge fertig, und ich startete 2 Wochen vorher mit der Promotion des Blogs. Neben einer Landing-Page mit E-Mail-Optin, setzte ich bereits alle Social Media Kanäle auf und fing an, diese mit Inhalten zu befüllen. Außerdem startete ich mit einem ganz neuen YouTube-Kanal, auf dem ich seither tägliche Vlogs hochlade, die mein Leben als digitaler Nomade dokumentieren. So konnte ich bereits die erste Neugierde wecken und leichte Spannung vorm Launch aufbauen.

Frühzeitig E-Mails sammeln

Auf der Landing-Page bot ich zudem ein gratis E-Book zum Download an, um es Leuten schmackhaft zu machen, sich für meinen Newsletter anzumelden. Das E-Book gab meinen zukünftigen Lesern auch gleich einen klaren Mehrwert, denn es stellte “Die 10 besten Tools für Digitale Nomaden” vor. So schaffte ich es, bereits vorm Launch über 300 E-Mail-Adressen zu sammeln!

Netzwerken mit Bloggern

Zudem kontaktierte ich einige befreundete Blogger, die über ähnliche Themen schreiben, lud sie zum Interview ein und bat um die Veröffentlichung von Gastbeiträgen. So konnte ich TravelWorkLive bereits unter wichtigen Meinungsträgern bekannt machen, und ihren Einfluss für die Bekanntmachung meines Blogs nutzen. Am Tag des Bloglaunches sind gleich drei dieser Gastbeiträge online gegangen, und ich konnte somit einen guten Traffic auf meiner Seite generieren. Um diesen aufrecht zu erhalten, veröffentlichte ich die Wochen darauf die Interviews in verschiedenen Round-Up Posts, und konnte so erneut die Reichweite der anderen Blogger nutzen.

Ende des ersten Monats hatte ich dank dieser Launch-Strategie auf TravelWorkLive bereits 5.395 einzigartige Besucher, rund 600 Newsletter-Abonnenten, und 640 Fans auf Facebook. Und ich konnte sogar mein erstes Einkommen durch TravelWorkLive verbuchen: 542,48 Euro! Und das war so gesehen nur ein halber Monat, denn der Blog wurde erst am 10 November gelauncht!

Lead Generierung

Bereits in den ersten Wochen schloss ich mich mit einem Programmierer zusammen, und entwickelte ein Plugin, das mir zu noch mehr E-Mail-Adressen verhelfen sollte: der Survey Lead Generator. Dieses Plugin ermöglicht die Erstellung einer Umfrage für die Sidebar, bei der Leser vordefinierte Antworten auf themenrelevante Fragen wählen können. Daraufhin bekommen sie eine Antwort, die sie in ihrer aktuellen Situation weiterbringt und der Blogger die Möglichkeit, passende Produkte zu bewerben und mehr über die Leser zu erfahren!

Zielgenaue Leseransprache

Nachdem ich das Plugin für wenige Wochen auf meinem Blog liefen ließ, hatte ich bereits 500 neue E-Mail-Adressen gesammelt und wusste nun genau, wer meine Leser sind, in welcher Lage sie sich befinden und welche Probleme sie haben. So konnte ich meine Themenauswahl, aber vor allem meine Leseransprachen und gesamte Kommunikation, von den Blogbeiträgen, über die E-Mail, bis hin zum Facebook-Post, perfekt anpassen, und schaffte eine stärkere Bindung sowie ein größeres Vertrauen.

Eigene Produkte entwickeln

Ich ging also einen Schritt weiter, und empfahl nicht nur Produkte anderer, sondern erstellte selbst Produkte, um mir ein weiteres, passives Einkommen zu sichern und mit dem Bloggen mehr Geld zu verdienen. Ich hatte dank des Blog Camp Onlinekurses bereits Erfahrungen mit der Erstellungen und dem Launch eigener Produkte, und konnte mein bisheriges Wissen nutzen. Es fing mit einer iOS-App an, ging weiter über ein paar kleine e-Books bis hin zu eben diesem Plugin, das so gut und effektiv war, dass ich es weiter habe entwickeln lasse und nun ebenfalls verkaufe!

Sich als Experte positionieren

Dank meiner Erfahrungen im Online-Business und Bloggen, konnte ich mich durch TravelWorkLife als Experte für ortsunabhängiges Arbeiten und erfolgreiches Online-Marketing positionieren. Viele meiner Leser kamen mit ihren Fragen direkt auf mich zu, und auch auf meine Beiträge gab es viele Kommentare. So schien der nächste Schritt für mich nicht weit…

Dienstleistungen anbieten

Ich bot meinen Lesern ein individuelles Mentorenprogramm und einzelne Coaching-Stunden an. Dabei helfe ich vor allem Bloggern, die ihren Blog aufs nächste Level bringen, und endlich auch zu einem richtigen Business machen wollen. Mit diesen Dienstleistungen konnte ich eine neue Einnahmequelle generieren, die mir mittlerweile gutes Geld einbringt. Eine Dienstleistung ist eine super Möglichkeit, um ohne viel Investment, mit Bloggen Geld zu verdienen!

Fazit: Ein richtiges Blog-Business

Mit dieser Strategie habe ich es geschafft, mir innerhalb weniger Monate ein richtiges Blog-Business aufzubauen, das mir innerhalb von 4 Monaten bereits 10.000,- Euro an Einnahmen beschert hat. Diese sind sowohl aus Affiliates (46%) entstanden, setzten sich aber hauptsächlich aus meinen eigenen Produkten (53%) sowie Werbung auf YouTube (1,25%) zusammen.

Ich habe es also geschafft, mein gesammeltes Wissen aus vorherigen Erfolgen, aber auch Misserfolgen, zusammenzupacken, und für meinen neuen Blog zu nutzen. TravelWorkLive verschafft mir so bereits innerhalb weniger Monate ein Einkommen, von dem ich mein ortsunabhängiges Leben als digitaler Nomade finanzieren kann. Und das habe ich vor allem der vielen E-Mails und Daten des Survey Lead Generators zu verdanken, den es zum offiziellen Launch übrigens zu einem Sonderpreis von 79,- statt der regulären 99,- Euro gibt!
Was ist deine Strategie und welches Ziel verfolgst du?

mit bloggen geld verdienen

27 Kommentare

  1. Hi Sebastian,

    erstmal herzlichen Glückwunsch zur super erfolgreichen Entwicklung deiner Seite.
    Die Strategien die du genutzt hast, habe ich so in „light“ ebenfalls im Einsatz. Bei mir geht alles nur deutlich langsamer. Das liegt unter anderem daran, dass ich „nebenher“ noch einen regulären 60-70h Job habe und ich bis letztes Jahr mit dem ganzen Online-Business-Thema noch keine Berührungspunkte hatte.

    Ich denke du kannst/ solltest in diesem Kontext durchaus auch erwähnen, dass du aufgrund deines Standings und deiner bereits bestehenden Bekanntheit, Kontakte und autoritären Seiten deutliche Vorteile hattest gegenüber jemandem, der ganz „bei 0“ anfängt. Ein Neuling sollte diese Zahlen nicht in Erwartungen übersetzen. Euer Online-Kurs Blog-Camp ist hierfür übrigens ein toller Einstieg, der mich weit gebracht hat! 🙂

    Ich fand dich bei der letzten DNX gerade deshalb besonders authentisch, weil du von Anfang an gesagt hast „4 Stunden-Woche am Arsch“, in dem Moment hattest du mich! 😀
    Es steckt eine Menge Arbeit darin, sich das Wissen, die Skills und ein Standing aufzubauen, um schließlich mit seinem Online-Business erfolgreich zu sein. Damit kannst du im Artikel ruhig auch etwas offener umgehen.
    Nur, dass die Leser etwas realistischere Ansichten bekommen und nicht nach einem halben Jahr frustriert hinwerfen, weil sie erst ein paar Hundert Euro mit ihrem Blog verdient haben.

    Weiterhin viel Erfolg! 🙂

    Viele Grüße
    Jahn

    • Hallo Jan,

      danke für deinen Kommentar!

      Ich stimme dir nur teilweise zu: Ja, ich habe natürlich einen kleinen Vorteil durch meine bereits bestehenden Kontakte und mein großes Netzwerk. Aber, und das habe ich bereits mehrmals gesagt, sind diese ganzen Strategien, die ich anwende, übertragbar auf jedes Blog-Business.

      Carina von Pink Compass hat es zum Beispiel mit ihrem neuen Blog UM180GRAD auch innerhalb von kürzester Zeit geschafft, da sie ähnliche Strategien angewendet hat. Sie hat dabei mit ihrem ersten Blog auch viele Fehler gemacht, aus denen sie gelernt hat und es deshalb beim zweiten Mal besser gemacht hat!

      Meine Freundin Line hat es mit ihrem Reitblog, Kultreiter.de, in der gleichen Zeit auf über 135.000 Besucher geschafft. Zur Zeit hat sie über 40.000 uniques im Monat und das nach 4 Monaten (wir haben am gleichen Tag gelauncht) Und sie war vorher überhaupt nicht in der Reitbloggerszene bekannt und hat es trotzdem mit diesen Strategien geschafft!

      Wie gesagt, ich stimme dir zum Teil zu, allerdings hat mir dieses Netzwerk nur einen kleinen zeitlichen Vorteil gebracht. Du hast nämlich Recht, ich habe mir für TravelWorkLive ziemlich den Arsch aufgerissen und viel gearbeitet – denn von nichts, kommt nichts. Ob mit Netzwerk oder ohne! 😉

      Ganz liebe Grüße aus dem australischen Busch,

      Sebastian

  2. Hallo Sebastian!

    Das hört sich bei dir alles so leicht an 😉 Du bist offensichtlich mit Freude bei der Sache und Erfolge stellen sich schnell ein bei dir. Das ist motivierend.

    Ich bin auch mit Freude bei der Sache, aber das mit dem Erfolg will nicht so richtig funktionieren.Und das kann auch frustieren nach einer Weile. Mir fehlt wahrscheinlich eine gute Strategie und Erfahrung. Ich probiere viel rum, verwerfe wieder, mache es wieder anders usw. Auch fehlt mir das Know How, um meine Ideen zur Monetarisierung umzusetzen.

    bunteGrüße
    deineSteffi

    • Hi Steffi,

      darf ich mal Fragen, wie viel Zeit du in deinen Blog investierst? Ich arbeite wirklich Vollzeit an TravelWorkLive und das bedeutet, dass ich jede Woche über 90 Stunde am meinem Blog-Business arbeite!

      Es hört sich zwar leicht an, aber es ist echt harte Arbeit. Das solltest du, und auch die Anderen, nicht vergessen! Dafür ist es unheimlich motivierend, wenn der Erfolg kommt.

      Bleibe also dran, höre nicht auf zu lernen und glaube an dich. Wenn ich es schaffe, dann schaffst du es auch. Es ist nämlich noch nie ein Meister vom Himmel gefallen. Ich musste auch alles selbst lernen und lerne heutzutage nach wie vor jeden Tag etwas Neues hinzu! 😉

      Liebe Grüße aus Australien,

      Sebastian

      • Hi Sebastian,

        hinter Leichtigkeit steckt sehr viel Arbeit. Dein Blog-Business finde ich sehr informativ und anregend. Die 90 Stunden bei Dir zeigen mir, dass Du für Deine Sache brennst. Ich frage mich fast, ob da noch Zeit zum Surfen bleibt. Aus meiner journalistischen Arbeit weiß ich, dass ich bei Themen, für die ich mich begeistere, immer mal Abstand benötige, um neue Impulse zu bekommen und mich nicht zu erschöpfen. Bisher schreibe ich nur einen Blog just for fun ohne Ziel mit einfachstem Theme-Design. Jetzt schaue ich mich genauer in der Blogwelt um und finde das sehr spannend. Drei Punkte beschäftigen mich derzeit: der Hoster (Funktionalität und Preis), das Produkt (Kenntnisse und Kontrahenten) und das passende Theme (Funktionalität).
        Viele Grüße
        Josi

        • Hallo Josi,

          bei einer 90 Stunden Woche bleibt natürlich nicht mehr so viel Zeit aber ich nehme mir oft mal die Zeit. Es reicht meistens auch eine halbe Stunde, damit ich etwas runter und auf andere Gedanken komme!

          Deine Drei Punkte sind sehr wichtig. Am meisten, solltest du dich auf das Produkt konzentrieren. Welchen Mehrwert bietest du und welches Problem löst du!

          Lg aus Darwin,

          Sebastian

  3. Hallo Sebastian!

    Ich bin Halbzeitblogger 😉 und stecke in meinen Blog Algarve pur so etwa 20-30 Stunden jede Woche. Das ist natürlich überhaupt kein Vergleich. Trotzdem wäre nach etwa einem Jahr ein kleines bisschen Erfolg schon ganz cool: Für die Motivation weiterzumachen.

    Ich weiß, dass ich noch viel mehr machen kann und machen müsste, um erfolgreich(er) zu sein. Trotzdem frage ich mich oft, wann denn der Zeitpunkt gekommen ist, sich einzugestehen, dass er (also der monetäre Erfolg) vielleicht nie kommt und ich mir lieber etwas anderes suchen sollte, womit ich Geld verdienen könnte. Mein monetärer Erfolg bisher sind übrigens etwa 50 Euro von Amazon und 10 Euro von Booking.com und 1,800 UV jeden Monat.

    Aber ja, ich bleibe dran. Es macht ja auch viel Spaß.

    🙂

    • Hey Steffi,

      ich bin jetzt kein Experte, aber hoffe mein Feedback kann dir trotzdem weiterhelfen! Ich war bis vor kurzem in der gleichen Situation wie du, ein Jahr immer mal wieder was gemacht, aber der Erfolg blieb aus. Ab und zu kamen mal ein paar Euro rein, aber die waren nicht der Rede wert. Seit Anfang des Jahres habe ich dann angefangen etwas mehr Gas zu geben und seit zweieinhalb Wochen habe ich, nach Abgabe meiner Masterarbeit, angefangen jeden Tag 10 Stunden am „Online-Business“ zu arbeiten. Seitdem kann ich eine „enorme“ Steigerung in den Einnahmen beobachten. Obwohl eine Umsatzsteigerung von mehreren hundert Prozent, bei einem Anfangswert von 50 €, zwar relativ- viel, aber absolut gesehen sehr wenig sind. Natürlich hoffe ich, dass es die nächsten Monate so weitergeht, da google schon einige Wochen braucht um die Seiten ordentlich zu ranken.

      Jetzt will ich sagen, was ich im Vergleich zu davor geändert habe und was ich in der Zeit festgestellt habe:
      Ich arbeite nicht mehr fünf bis zehn Stunden am „Online-Business“ in der Woche, sondern mehr als 70 Stunden. In zehn bis zwanzig Stunden in der Woche kann man einfach kaum etwas reisen. Allein schon die Recherche, WordPress-Installation, Anpassungen und Bilder Erstellung kosten schon so viel Zeit, dass bei zehn bis zwanzig Stunden Woche kaum mehr Zeit für die Texterstellung bleibt.
      Der Wettbewerb wird einfach immer härter! Online-Business, digitaler Lifestyle und Nomadentum sind im Moment sehr angesagt. Zwei Beispiele: Es gibt bestimmt schon mehrere hundert Reiseblogs die über Chiang Mai in Thailand berichtet haben und dafür die ultimative Packliste erstellt haben und auch noch aufzeigen, welche die super duber beste Kreditkarte ist! Und dann kommt jede Woche noch ein neuer Reiseblog hinzu der über Chiang Mai berichtet und die ersten beiden Artikel drehen sich dann wieder über die ultimative Packliste und die super duber beste Kreditkarte.
      Ein Beispiel, dass mich betrifft, ich habe eine kleinere Seite über Powerbanks im September letzen Jahres erstellt. Damals habe ich fünf andere kleinere Seiten über Powerbanks gezählt. Die Seiten hatten keinen richtigen Mehrwert und so habe ich dann den Entschluss gefasst, eine Seite darüber zu machen mit echtem Mehrwert. Seit diesem Jahr zähle ich aber vier weitere Seiten die sich mit Powerbanks beschäftigen. Im Moment sind es zwischen 10 bis 12 Nischenseiten über Powerbanks. Der Wettbewerb wird einfach härter und irgendwann ist der Kuchen nicht groß genug für alle.
      Der erhöhte Wettbewerb bedeutet auch, dass es nicht mehr reicht jede Woche einen Artikel mit 500 Wörtern zu posten, sondern mehrere Artikel mit einer Länge zwischen 1.000 und 1.600 Wörtern. Um bei dem Thema Textlänge zu bleiben. Ein Text sollte mindestens 800, besser aber 1.000 Wörter enthalten, um mit diesem gut zu ranken!
      Ein weiterer Punkt den ich festgestellt habe ist, um erfolgreich zu sein, muss man echten Mehrwert bieten und nicht das wiederholen, was schon hundert andere geschrieben haben.
      Ich habe meine vorherige Arbeit komplett reflektiert und musste feststellen, dass eigentlich (fast) alles einfach nur großer Mist war! Erst nachdem ich 100% gegeben habe, habe ich festgestellt, dass was ich davor unter Zeitdruck wegen der Uni/ Masterarbeit, erstellt habe, einfach nur 08/15 war, ohne besonderen Mehrwert.

      Jetzt komme ich zu deiner Seite zu sprechen, wie bereits gesagt, bin ich kein „Experte“, versuche dir aber trotzdem zu helfen:
      1) Du schreibst an deiner Zielgruppe vorbei, ich glaube du hast dich nicht einmal mit deiner Zielgruppe beschäftigt. Hier können Persona helfen, oder der Survey Lead Generator vom Sebastian. Du schreibst zwar, dass das ein Blog ist, aber das liest sich nicht wie ein Blog. Ein Blog ist etwas persönliches und du schreibst sehr sachlich, ohne eine persönliche Note. Entweder ziehst du die Seite wie einen Blog auf, oder als eine typische Informationsseite.
      2) Ich konnte keinen echten Mehrwert erkennen, der mir deine Seite im Vergleich zu Tripadvisor bietet. Alles was du schreibst, kann ich auch direkt bei Tripadvisor lesen. Warum sollte ich es auf deinem Blog lesen, wenn auch Tripadvisor Reiserouten, Sehenswürdigkeiten etc. auflistet? Ich konnte keine persönlichen Empfehlungen sehen???
      3) Ich finde für einen Blog ist dein Thema viel zu speziell. Deswegen würde ich die Seite auch komplett umkrempeln und eher als ein Magazin gestalten – mit ca. 30 festen Seiten und einem neuen Magazin-Beitrag jeden Monat! Dann hast du auch mehr Zeit für ein neues Projekt.
      4) Bei google taucht deine Seite unter dem Begriff algarve (27.100 Suchanfragen im Monat) bei mir nicht unter den Top 10 auf. Versuche durch SEO-Maßnahmen unter die Top 5 zu kommen. Den Großteil des Traffics bekommen die Seiten, die unter den Top 3 sind.
      5) Ich habe deine Seite bei google eingegeben (site:http://www.algarve-pur.de) und habe zufällig auf drei Links geklickt. Ein Artikel bestand aus einem Bild und zwei Sätzen! Auch die anderen Artikel waren meiner Meinung nach viel zu kurz. Mit solch kurzen Artikeln wirst du kaum bei google anständig ranken und keiner hat wirklich lust, sich durch die Seite zu klicken.
      6) Du hast mehrere Dutzend Kategorien, aber zu den meisten Kategorien gibt es nur einen Artikel??? Auch funktioniert der Link bei Algarve/ Mietwagen/ Read More >> bei mir nicht.
      Meine Verbesserungsvorschläge:
      • Keywordspezifische Texte mit mehr als 800 Wörtern schreiben.
      • Höchstens vier bis fünf Hauptkategorien festlegen, sonst ist es zu unübersichtlich! Z.B. die Kategorie Home kannst du problemlos entfernen, ich glaube die meisten Wissen, dass man mit Klick auf das Logo immer zur Startseite gelangt.
      • Die Seite entweder persönlicher schreiben (Blogspezifisch), oder in ein Magazin umwandeln. Der Vorteil des Magazins ist, dass du nach der Umbauphase weniger Arbeit hast und du nicht immer den Druck hast, neue Artikel zu posten, sondern bei Bedarf einfach einen Artikel unter die Kategorie Magazin postest. Du darfst nicht vergessen, dass die Leser eines Blogs immer weitere Artikel verlangen, aber bei deinem Thema gibt es eigentlich nicht so viel zu schreiben. Wenn es ein Magazin ist, kannst du eine Rubrik aufbauen, in der du einmal wöchentlich Schnäppchen postet, ähnlich wie Urlaubspiraten.
      Ich hoffe ich konnte dir helfen. Wie aber bereits gesagt, der Wettbewerb wird härter und es wird nicht mehr so leicht sein, geld im Internet zu verdienen. Irgendwann ist der Markt gesättigt und es kann ja nicht jeder Reiseblogger sein.
      Das wichtigste ist, nicht vorschnell aufzugeben und an einer Idee zu hart arbeiten, aber wenn der Erfolg nach einer gewissen Zeit einfach nicht kommen möchte, sollte man die Idee oder das Geschäftsmodell lieber überdenken. Just my two cents

      P.S. Hast du vielleicht an ein Informationsprodukt, wie z.B. ein Kindle Buch über die Algarve??? Wie du z.B. bei Sebastian sehen kannst, verdient er auch kaum etwas mit Amazon bzw. seiner Kreditkartenwerbung, sondern eher mit seinem Mentorenprogramm und seinen Informationsprodukten.

      Gruß
      Konstantin

      • Eine bessere Analyse hätte ich nicht machen können, Konstantin! Vielen Dank für diesen super MEHRWERT!

        Steffi, vielleicht solltest du eine Coaching-Stunde bei Konstantin buchen. Wie er sagt, eigene Produkte bringen viel mehr als die paar Euro durch Affiliate!

        Schönes Wochenende ihr Lieben,

        Sebastian

      • Wow Konstantin!

        Vielen, vielen Dank für deine vielen Infos 🙂

        Vieles von dem, was du schreibst ist mir wohl bewusst/bekannt. Dennoch finde ich es schwierig, den richtigen Weg zu finden. Vor allem so ganz ohne Erfahrung. Ich probiere halt noch viel rum und mir fehlt die richtige Strategie – das merkt man dem „Blog“ wohl auch an 🙂

        Ich werde mir deine Tipps zu Herzen nehmen und noch mal über alles nachdenken .

        Danke schön

        🙂

  4. Hallo Sebastian,
    interessant, wie viele Projekte du auf einmal laufen hast 🙂 Aber das ist sicherlich der einzig richtige Weg. Dann ist es auch nicht schlimm, wenn zwischendurch ein Standbein mal wegbrechen sollte.

    Hattest oder hast du eigentlich einen eigenen Mentor?

    Viele Grüße
    Linda

    • Hey Linda,

      ob es der einzige richtige Weg ist weiß ich nicht… aber ich liebe die Abwechslung und habe eine große Leidenschaft Projekte hochzuziehen! 🙂

      Ich habe noch nie einen richtigen Business Mentor gehabt. Conni und ich haben uns immer sehr gut gegenseitig unterstützt und beraten!

      Liebe Grüße,

      Sebastian

  5. Hallo Sebastian,

    eine echt tolle Leistung die du hingelegt hast. Sicherlich auch mit sehr viel Fleiß und Arbeit verbunden.

    Dein Survey-Lead-Generator kommt recht passend für mich, da ich derzeit dabei bin eine Akne-Plattform für Betroffene zu erstellen und so prima eine „Umfrage“ starten kann um Informationen einzusammeln

    Ich bin derzeit fleißig dabei im voraus Artikel zu schreiben (über 50 Artikel noch ausstehend) und werde im nächsten Monat die Seite veröffentlichen.

    Hast du eventuell einen guten Tipp mit welcher Software ich ein Forum starten kann? Da ich eine große Community/Forum aufbauen möchte.

    Vielen Dank und viele grüße aus Australien (Gold Coast)

    Patrick

    • Hallo Patrick,

      einen wirklichen Tipp habe ich nicht. Im Blog Camp haben wir mit bbPress gearbeitet, finde es aber nicht so anpassungsfähig vom Design etc… aber vielleicht hatte ich auch einfach keine Ahnung! 🙂

      Lg,

      Sebastian

      • Hi Sebastian,

        was spricht Deiner Ansicht nach besonders für das Avada-Theme? Im themeforest steht es hoch im Kurs. Was macht Avada gegenüber anderen themes so herausragend. bbPress ist ein Plugin, sprich ein Hilfstool, denke ich. Die Entscheidung für ein theme, auf das ich alles aufbaue, ist sicher grundlegender oder wie sieht das aus? Hast Du noch ein theme-Geheimtipp?
        Herzlichen Dank für Deine Erfahrungen und beste Grüße aus Süddeutschland
        Josi

  6. Tolle Leistung. Schön zu sehen mit wie viel Motivation du hinter diesem Blog bist und dass deine Leistung schon solche Früchte trägt

    Für Anfänger ist es sicher nicht leicht, etwas zu starten, aber ich denke, es ist auch sehr wichtig, eine gute Nische zu finden. Mit (reinen) Reiseblogs ist es vermutlich sehr schwer, ein gutes Einkommen zu erwirstchaften, auch wenn es sicher möglich ist. Aber Seiten wie http://kultreiter.de/ zeigen, dass man sehr schnell sehr erfolgreich sein kann, wenn man mit gutem Content in der richtigen Nische arbeitet.

    Grüße,

    Philipp

  7. Klasse Leistung und man sieht schön, dass man auch Energie und Zeit in sein Business stecken muss. Allerdings sehe ich das auch wie Konstantin das manche Nischen mittlerweile total überlaufen sind. Und über die „make money online“ blogs werden auch immer mehr Leute angefixt. Kurz, der Markt wird härter. Und so easy wie das oft beschrieben wird ist es nicht 🙂

    • Das ist nicht so einfach ist, wie oft beschrieben ist es sicherlich nicht. So schwer ist es aber auch nicht. Die Meisten hängen sich immer daran auf, dass sie zu viel Nachdenken und nichts in die Praxis umsetzen, weil sie Versagungsängste haben!

  8. Hallo Sebastian,

    ich habe gerade gelesen, dass du ca 90 Std in der Woche für den Blog aufbringst? Das sind ja über 12 Stunden, 7 Tage die Woche! Wie kannst du denn da noch das digitale Nomadentum genießen? Ich arbeite auch fleißig darauf hin durch den Blog ortsunabhängig zu sein, doch wenn ich 90 Std höre, schreckt mich das sehr ab. Was zählst du denn in deine Arbeitszeit rein, wenn ich fragen darf? Ich will ja dann auch nebenher was von der Welt sehen, wenn ich Vollzeitblogger werde^^

    (Ich wollte schon während des Lesens deinen Survey Lead Generator in der Sidebar nutzen, doch er wird bei mir im Firefox von der blog-camp Werbung überdeckt. Ich hoffe ich konnte dir mit der Erfahrung bei der Optimierung helfen 🙂 )

    Liebe Grüße,

    Claudia

    • Hallo Claudia,

      das ist ja nur in der Spitze, wenn richtig viel zu tun ist. Zur Zeit reise ich ja Vollzeit in Australien. Da kann ich gar keine 90 Stunden arbeiten. Trotzdem schaffe ich es hier bis zu 45 Stunden die Woche zu arbeiten trotz des Reisens!

      Lg,

      Sebastian

      P.S.: Mit dem Survey Lead Generator etwas hochscrollen am Ende, dann ist der Blog Camp Banner auch nicht im Weg! 😉

  9. Hi Sebastian,

    die Hoster-Sache ist auf der Zielgeraden. Wir ziehen um. Beim theme bin ich noch unschlüssig und habe mir Deinen Tipp zu Herzen genommen, mir dies und das anzuschauen. Flexibel und ausbaufähig soll es sein, damit ich bei gutem Lauf nicht an Grenzen stoße und das theme wechseln muss. Denn ein solcher Umzug ist nicht ohne. Thema und Branche kenne ich, weil ich hier schon einige Jahre lang rumschreibe, so dass news und content sich fast automatisch ergeben. Das Arrangement ist wichtig, um in diesem umkämpften Markt zu bestehen bzw. überhaupt wahrgenommen zu werden. Als teepflückender Schreiberling möchte ich meine Kräfte konzentrieren und effizienter werden. Ich brauch‘ einfach Zeit zum Radfahren. Kein Schreibthema kann das bei mir aufwiegen.

  10. hall Sebastian,
    erst mal glueckwunsch das du geschafft hast so viel in ein nur paar Monaten mit deinem blog zu verdienen. Es ist schon beeindrucken das es möglich ist.
    Doch leider muss ich sagen, obwohl ich froh bin das du dieses so öffentlich machst, denke ich nicht das es 100 Prozent das gleiche für jeden sein wird. Als du dein zweiten blog gestartet hast hattest du schon Erfahrung mit seo, blog marketing und Social Media. viele die neu anfangen habe keine Ahnung von diesen Dingen. So ging es mir. Klar arbeite ich noch nebenbei und investiere keine 90 Stunden to Woche in meinen blog.
    Doch ich denke das hat dir ein großen Mehrwert gegeben! Meinst du das du es geschafft hättest wenn du nicht deinen ersten Blog gehabt hättest? Was ist mit Line? Hatte sie Ahnung von seo und usw? ich will nicht bitter sein aber, wenn man erst mal Erfahrung hat und es einem leicht scheint dann ist es normal, bis man dahin kommt ist es ein langer Weg. In einem Jahr werde ich bestimmt darüber lachen.
    (Danke für den blog Camp der hat echt mega geholfen das ganze zu verstehen. )
    lg Inka

    • Hallo Inka,

      das habe ich bereits ein paar Mal hier gehört und bin jedes Mal darauf eingegangen. Mein Name hat mir recht wenig gebracht, maximal ein paar schnelle Zusagen für Gastbeiträge. Meine bestehende Reichweite auf Off The Path, anders als für mich erwartet, hat mir gar nichts gebracht, da die Leser ganz andere Interessen haben. Höchstens ein paar Leute aus dem Blog Camp. Das sind aber keine 10.000 monatlichen Leser!

      Liebe Grüße,

      Sebastian

      • Hey!
        Danke fuer dein Antwort.
        Bitte verstehe mich nicht Falsch. Es ist wunderbar zu sehen das man so viel mit „nur“ einem Blog erreichen kann. Und ich gönne es dir wirklich. 😀
        Doch ich denke einfach hättest du nicht vorher schon mit SEO und alles was so im Hintergrund passiert von einem Blog erfahrung gehabt, w äre es vielleicht nicht so gut gelaufen oder die aufbau zeit hätte einfach länger gedauert. 😀 Du wusstest einfach genau wo du ansetzten musst, für mich ist das Design und layout nicht neu aber die Internet Präsenz.
        Viel Spas in New Zealand, auf eurer kleinen Reise habt ihr nur leider Mount Cook verpasst.
        lg Inka

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