Eine Landingpage hat nur ein Ziel: die Conversion!

Egal ob du neue E-Mail-Abonnenten sammeln, ein Produkt verkaufen, oder eine Anmeldung generieren willst. Das Ziel ist, das dein Besucher eine Aktion durchführt, die dir einen Mehrwert bringt.

Die Webseite auf der dein Besucher landet ist die “Landingpage”. Auf diese kommt er, wenn er z.B. auf einen Link auf einer anderen Seite klickt, die auf deine Webseite verlinkt, auf einen entsprechenden Banner klickt, oder indem er durch eine Suchmaschine auf die Seite aufmerksam wird!

Sobald der Besucher auf deiner Landingpage ist, musst du es ihm so einfach wie möglich machen, auf dieser Seite zu navigieren. Das heißt, du solltest so wenig wie möglich extern verlinken und die Seite nicht mit Inhalten überladen. Wenn dein Ziel ist, neue E-Mail-Abonnenten zu gewinnen, solltest du ein entsprechendes Lockmittel anbieten, das oftmals auch Freebie genannt wird.

Blogger nutzen als Freebie gerne kleine e-Books, die sie mit Adobe inDesign erstellen. Super Vorlagen, um auch ein richtig gut aussehendes e-Books zu gestalten, gibt es übrigens bei Graphicriver!

Wie du dir eine Landingpage und ihr Nutzen vorstellen kannst

1. Kenne das Problem!

Stell dir vor, dein Besucher hat ein Problem. Ich nehme hierfür mal den Survey Lead Generator als Beispiel. Stell dir also vor, dass der Besucher – wir nennen ihn Max – mehr über Lead Generierung lernen will und seinen eigenen Sales Funnel, also Verkaufstrichter, optimieren möchte.

Max hat also ein Problem, denn sein Produkt, an dem er so lange gearbeitet hat, verkauft sich nicht richtig. Er will jetzt unbedingt lernen, wie er mehr Leads sammelt und aus Leads endgültig Kunden machen kann. Max hat entweder über eine gezielte Facebook Werbung auf unseren Banner geklickt oder durch die Eingabe von bestimmten Keywörtern auf Google unsere SEO-optimierte Landingpage gefunden.

Jetzt ist es wichtig, dass wir Max genau das geben, was er braucht! Wir müssen dabei bedenken, dass Max gerade ziemlich frustriert ist und wir ihm alle Fragen direkt beantworten und sein Vertrauen gewinnen.

Emotionen spielen bei der Wortwahl unserer Landingpage eine wichtige Rolle! Daher solltest du dir die wichtigsten Emotionen einmal aufschrieben und überlegen, welcher Zielgruppe du dienen willst. Wenn deine Antwort alle ist, ist das auch kein großes Problem. Denn dank A/B-Splitttesting, können wir verschiedene Ansprachen erstellen (mehr dazu später!)

Es ist wichtig, dass wir uns auf der Landingpage nur auf EIN Problem konzentrieren. Sonst ist die Seite zu überladen und die Nachricht verliert ihre Wirkung!

2. Biete eine Lösung!

Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, dass wir die Seite so einfach wir möglich halten. Dabei hilft uns ein gutes Design: es sollte keine Sidebar geben und so wenig externe Links wie möglich – keine Ablenkung eben.

Wenn du ein Lead, also eine E-Mail-Adresse, sammeln willst, kann die Seite super einfach sein und direkt eine Lösung bieten. In unserem Beispiel, hat Max unsere Seite gefunden und ich gebe ihm direkt ein paar Hinweise, was er alles aus dem Webinar mitnehmen wird und gebe ihm nur eine Option: Anmelden!

Max fackelt nicht lange, was hat er auch großartig zu verlieren. Wenn es nichts für ihn ist, dann hat er schließlich nichts dafür bezahlt. Er trägt also seinen Namen sowie seine E-Mail-Adresse in das Pop Up ein und erhält automatisch den Link zum Webinar, das privat auf YouTube gehostet wird, damit es nicht durch die YouTube Suche gefunden werden kann!

Max ist glücklich, da er direkt eine Lösung zu seinem Problem gefunden hat und ich bin ebenfalls glücklich, denn ich habe einen neuen Lead. Und jetzt fängt mein eigener Sales Funnel an automatisch zu arbeiten!

3. Automatisiere deinen Verkaufsstrategie (Sales Funnel)

Im 1,5-Stündigen Webinar lernt Max nun alles, was er über gute Leads und einen effektiven Sales Funnel wissen muss und kann dieses Wissen nun direkt für sein eigenes Produkt einsetzen. Dabei hört er auch zum ersten Mal vom Survey Lead Generator und findet das Plugin echt eine gute Idee, um mehr über seine eigene Kunden zu erfahren und mehr Leads zu sammeln. Max möchte aber noch etwas mit dem Kauf des Premium-Plugins warten.

Nach 3 Tagen erhält er einen weiteren Tipp per E-Mail zugeschickt, mit dem er seine E-Mail-Liste noch besser und schneller vergrößern kann. Eine Woche, nachdem sich Max für das Webinar Replay angemeldet hat, erhält er wieder eine E-Mail mit einem Gutschein für den Survey Lead Generator.

Jetzt ist es soweit. Max hat genug Vertrauen aufgebaut und ist von dem Produkt überzeugt und nutzt den Gutscheincode, um den Survey Lead Generator zu kaufen!

Und neben Max, machen dies viele andere jeden Monat auch, und all das funktioniert für mich ganz automatisch, ohne dass ich etwas dafür tun muss.

2. Was du beim Aufbau einer Landingpage beachten musst:

1. KISS = Keep it Short and Simple!

Das Prinzip einer Landingpage ist, die Seite so einfach wie möglich zu halten, damit nicht zu viel Ablenkung gegeben ist und dein Besucher dazu gebracht wird, nur eine einzige Aktion durchzuführen: zum Beispiel dein Produkt zu kaufen oder aber etwas anderes, wie sich für deine E-Mail-Liste anzumelden, damit du aus dem Besucher ein Abonnent machst, dem du regelmäßig Produkte anbieten kannst!

Eine gute Landingpage konzentriert sich also auf nur eine Sache und zwar deinen Besucher zu seiner Lösung zu bringen und dir am Ende mehr Geld zu bringen, egal ob direkt, durch den Verkauf von Produkten oder indirekt, indem du die E-Mail-Adresse sammelst und regelmäßig Produkte durch deinen Newsletter empfiehlst!

2. Nutze kein Fachjargon!

Etwas, das Max und andere Besucher abschreckt, ist Fachjargon. Bei deiner Wortwahl solltest du also so einfach wie möglich erklären und dich immer an den Besucher richten. Wenn dir das schwer fallen sollte, dann solltest du jemandem, der keine Verbindung zu deinem Thema und deiner Seite hat, alles mal lesen lassen, und schauen, ob es verständlich ist.

Wenn du ein MacBook Air verkaufen willst und deine Zielgruppe keine Ahnung von Computern hat, dann solltest du den Fokus nicht auf Zahlen und technischen Fakten legen, sondern verständlich erklären, welche Vorteile das MacBook Air hat (z.B.: schnell, leicht, langlebige Batterie).

3. Eine Landingpage muss relevant und klar sein

Wenn du an deiner Landingpage sitzt, dann siehst du oft und schnell den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr und vergisst manchmal, dich in die Lage von Max (deines Kunden) zu versetzen.

Die wichtigsten Faktoren, damit Max sich für deine E-Mail-Liste einträgt oder dein Produkt kauft, sind Relevanz und Klarheit. Wie geschrieben, können jegliche Bedenken und Ablenkungen verhindern, dass Max ein Lead oder Kunde wird und müssen deshalb entfernt werden.

4. Schaffe Dringlichkeit!

Nun musst du noch dafür sorgen, dass Max (dein Kunde) sich am besten sofort einträgt, und nicht noch ein paar Stunden oder gar Tage wartet. Du musst also eine Dringlichkeit erschaffen, die Max nicht länger fackeln lässt! Ich habe dies zum Beispiel gemacht, indem ich das Webinar nur für 48 Stunden zur Verfügung gestellt habe. Andere Strategien sind Sonderpreise oder kostenlose Add-Ons, die ebenfalls für nur eine kurze Zeit angeboten werden.

5. Nutze ein modernes und effektives Design

Es ist sehr wichtig, dass die Landingpage gut aussieht und nicht wie eine HTML-Seite von 1990. Graphische Elemente sind wichtig, aber sie sollten den Fokus nicht vom Text und den Problemen nehmen und das Ziel haben, das Scannen der Seite zu vereinfachen. Das heißt, dass Über- und Unterschriften sehr wichtig sind, um die richtigen Punkte zu finden!

Zusammenfassung – Was ist also wichtig?

Relevanz, Einfachheit, Klarheit und Dringlichkeit!

  • Ist die Seite relevant für deine Fragen und Probleme?
  • Findet Max direkt, was er sucht? (Denk dran, dass Max und andere Nutzer im Internet eher scannen und daher meistens nicht den ganzen Text lesen!)
  • Ist alles verständlich und klar?
  • Ist das Design modern und effektiv?
  • Verspürt er den Druck, sich sofort einzutragen oder das Produkt sofort zu kaufen?

All diese Faktoren motivieren den Besucher zu einer Handlung und einer Conversion!

3. Das Wichtigste: Biete einen tatsächlichen Mehrwert!

Viel wichtiger als diese Punkte ist aber natürlich, dass du dein Versprechen auch einhältst, und Max (dein Kunde) tatsächlich eine Lösung zu seinem Problem findet! Denn nur so schaffst du einen Mehrwert und baust dir auf Dauer Vertrauen auf. Wenn Max nach seiner Eintragung oder nach dem Produktkauf enttäuscht ist, hast du diesen Lead für immer verloren.

4. Landingpage erstellen

Hier die gute Nachricht: du musst kein Webdesigner oder Programmierer sein, um eine gut aussehende und hoch konvertierende Landingpage erstellen zu können!

Wenn du eine eigene Landingpage erstellen willst und diese nach eigenen Wünschen designed werden sollte, kannst du hierfür Photoshop und Fireworks nutzen. Diese zwei Programme von Adobe werden nicht mehr einzeln verkauft, sondern müssen im Abo für 89,- Euro im Monat erworben werden. Wenn du dich für ein Jahresabo entscheidest, kostet dies 708,- Euro, welches 59,- Euro im Monat entspricht!

Das ist natürlich echt viel Geld, um eine einfache Landingpage zu erstellen. Deshalb nutze ich alternativ LeadPages.

LeadPages kostet ungefähr 35,- Euro im Monat oder 279,- Euro im Jahr, was 23,- Euro im Monat entspricht. Hierfür erhältst du Zugriff auf unbegrenzte getestete LandingPages, die ganz einfach ohne Programmierung angepasst werden können. Egal ob du ein Buch oder ein Plugin verkaufen willst oder ein Webinar anteasern willst. Auf LeadPages findest du für fast alles eine optimierte Landingpage!

Obwohl die Software auf Englisch ist, kannst du deine Landingpage erstellen und ganz einfach auf Deutsch und in jede beliebige Sprache übersetzen und anpassen. Außerdem erhältst du nicht nur Zugriff auf die vielen gratis Landingpages, sondern auch auf LeadBoxes und LeadLinks.

LeadBoxes sind die Boxen, die erscheinen, wenn du am Ende meiner Beiträge auf den Banner klickst. Diese sind so konzipiert, dass eine höhere Conversion-Rate entsteht und dein Besucher muss nicht erst ein neues Fenster öffnen, um sich für deinen Newsletter anzumelden!

Ich selbst nutze LeadPages seit zwei Jahren und bin sehr zufrieden. Mit LeadPages habe ich bereits über 20.000 E-Mail-Adressen auf meinen verschiedenen online-Businesses gesammelt!

5. Was deine Landingpage braucht

Deine Landingpage sollte folgende Elemente haben:

  • Überschriften
  • Fließtext
  • Produktbild
  • Leadtext
  • Aufzählung von Vorteilen
  • Vertrauenselemente
  • Call to Action Button

6. Optimierung: Up-Sale, Cross-Sale, Danke-Seite!

Eine Landingpage zu erstellen ist also einfach, aber mit einer simplen Landingpage ist es noch nicht getan. Wenn du eine richtig gute Conversion-Rate haben willst, dann solltest du auch eine Up-Sale, Cross-Sale oder eine Danke-Seite erstellen, die genauso optimiert sind wie die Landingpage. Auf diesen Seiten kannst du nach einem weiteren Call To Action fragen.

Zum Beispiel erhält Max, wenn er sich für eines meiner Webinare anmeldet, ein zusätzliches e-Book mit weiteren Informationen zu Lead Generierung geschenkt. Ich baue hiermit noch mehr Vertrauen zu Max auf und Max ist natürlich happy, da er mit so viel gar nicht gerechnet hat!

Diese Seiten kannst du ebenfalls mit LeadPages erstellen und auch innerhalb von LeadPages verlinken!

7. Extra Feature: A/B Splittesting

Unter Punkt 1 habe ich bereits erwähnt, dass Emotionen bei einer Landingpage sehr wichtig sind. Um genau zu testen, welche Wörter, Texte und Bilder am besten ankommen, kannst du in der Pro Version von LeadPages auch A/B Splittesting machen.

Das heißt, dass du verschiedene Versionen (mind. 2) deiner Landingpage testen und miteinander vergleichen kannst. Dabei kannst du unterschiedliche Faktoren wie Aktionsrate, Conversions etc. messen. Das gibt dir die Möglichkeit, unterschiedliche Designs, Wordings und Bilder zu testen, um zu sehen, welche Landingpage besser ist, sprich besser konvertiert. Mit diesem Wissen kommst du zu deiner optimalen Landingpage und erhöhst so dauerhaft die Conversion-Rate!

Fazit:

Endlich gibt es mit LeadPages ein Tool, mit dem du schnell eine einfache Landingpage erstellen kannst und innerhalb von Minuten ins Netz stellen kannst. Wie du siehst, ist eine entsprechende Landingpage ist also sehr wichtig, um deine Newsletter liste wachsen zu lassen aber auch, um entsprechende Produkte oder Services zu verkaufen oder zu promoten!

Wie erstellst du deine Landingpages?

landingpage erstellen

8 Kommentare

  1. Hi Sebastian,
    danke für den Beitrag! Genau damit beschäftige ich mich gerade auch für mein neues Projekt – insofern passt das super 🙂 Zu Leadpages habe ich eine Frage: Ich will es für meine Coming-soon-Page nutzen (und später natürlich die Boxen etc auch). Ist die günstigste Version dafür ausreichend oder sollte ich gleich zur Pro-Version mit A/B-Testing etc greifen?
    Beste Grüße und weiter so!

    • Hey Julian,

      ich habe über ein Jahr lang die günstige Version genutzt, bevor ich auf die Pro-Version vor ein paar Monaten gewechselt bin.

      Ich kann allerdings schon große Vorteile bei der Pro-Version erkennen. Das A/B Splittesting ist echt gold Wert und ich konnte zum Beispiel mit dem Preis und Design der SLG-Landing-Page rumspielen und so einen besseren Preis finden!

      Auch war mir das Affiliate Programm wichtig, um Beiträge wie diesen zu schreiben, da ich das Produkt sehr gerne empfehlen wollte!

      Für den Start reicht aber wie gesagt die günstige Variante. Wenn du später wechseln willst, wird dir dein bereits bezahlter Betrag (bei einem Jahresabo) für die neue Version gegengerechnet!

  2. Hi Sebastian, ich arbeite zur Zeit mit http://www.optimizepress.com was in Verbindung mit WordPress sehr gut funktioniert. Hier zahlt man einmalig 97$ für drei Seiten/Lizenzen. Was ich jedoch bei Leadpages besser finde ist, dass so eine landingpage noch viel schneller eingerichtet ist und dass das A/B-Testing viel besser integriert ist.
    Hast du dir OptoimizePress 2 auch mal angeschaut?
    Gruß,
    Sebastian

    • Hey Sebastian,

      ich habe Optimizepress auch schon genutzt und war überhaupt nicht zufrieden. Das Plugin war viel zu groß, verlangsamte meine Seite und hat, wie du schon sagst, viel zu viel Zeit gekostet.

      Eine LeadPage erstelle ich in weniger als 10 Minuten!

      Liebe Grüße,

      Sebastian

    • Hiho,

      der Vorteil bei OptimizePress ist allerdings, dass du damit ein Membersystem hast und z.B. Videokurse viel besser verwalten kannst. Das geht bei LeadPages nämlich nicht.

      Doch ist die Einfachheit von LeadPages, gerade für NichtWebEntwickler, Gold wert. Ich hab dazu mal ein Testvideo gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=kX3q1hzv8-M

      Ich verwende aber weiterhin OptimizePress in Kombination mit Digistore24 und Google Analytics für die AB-Test und mehr. (Na ja, jedem das seine ;))

      LG
      Ralf

      • Hallo Ralf,

        das muss neu dazugekommen sein oder? Ich habe OptimizePress vor zwei Jahren mal ausprobiert und war enttäuscht!

        Aber für mich wäre das eh nicht relevant, da ich auf andere Plugins für Membersysteme setze!

        Lg,

        Sebastian

  3. Hallo Sebastian,
    danke für Deine Infos, denn das klingt, als können das auch nicht so technisch-affine Menschen hinbekommen:-)
    Was mir allerdings noch nicht ganz klar ist: wenn ich eine WP Homepage habe und darauf ein Produkt (Kurs) anbieten möchte, würde ich eine Landing Page kreieren. Kann diese Seite dann in meinem Menue integriert (und aufgerufen) werden oder steht sie „für sich alleine“ im Netz. Vielleicht ein wenig komisch die Frage……..?
    Wäre super, wenn Du kurz Zeit für eine Antwort hättest! Danke, LG Bea

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