Es gibt Blogs über Gott und die Welt und es gibt auch viele Blogs, die über das Bloggen schreiben und regelmäßig informieren, wie der ideale Blogpost aussehen sollte.

Ich wollte wissen, wie viele Blogger dieses Wissen umsetzen, wo sie Inspiration für ihre Blogbeiträge finden und natürlich wie ein Durchschnittspost so aussieht.

Herausgekommen ist eine sehr interessante Infografik, die 560 Antworten von über 70 Bloggern zusammenfasst, und die ich in diesem Beitrag visualisiert habe!

Die Grafik ist klar und einfach, und gibt ein gutes Gesamtbild der Blogosphäre und Blogbeiträgen ab.

Inspirationsquellen für Blogger

Super ist, dass die meisten Blogger über ihre eigenen Interessen schreiben. Das bedeutet nämlich, dass sie sehr leidenschaftlich über ihre Blogthemen sind. An zweiter Stelle steht, dass sich die Blogger von anderen Blogs inspirieren lassen.

Ich hatte dies in der Umfrage nicht weiter definiert, aber man könnte davon ausgehen, dass einige Blogger vielleicht systematisch schauen, was auf anderen Blogs gut läuft und diese in anderen Wörtern kopieren? Das wäre sehr schade, wenn dies so ist!

Sehr gut finde ich, dass in den Top 3 Leserfragen sind. Blogger gehen also ganz gezielt auf die Probleme und Wünsche ihrer Leser ein. Das Gleiche mache ich übrigens auch hier auf TravelWorkLive. Dank des Survey Calculators in der rechten Sidebar weiß ich, dass die meisten meiner Leser Angestellte sind und gerne bloggen würden. Daher habe ich auch diese Infografik erstellt!

Tipp: Du kannst übrigens auch herausfinden, was deine Leser so interessiert. Kaufe dir noch heute die Premium Version des Survey Calculator für nur 79 € und spare dir 51 € zum Normalpreis!

Zeitaufwand eines Blogposts

Ich war recht überrascht, dass 9% der Befragten weniger als eine Stunde für das Schreiben ihrer Blogposts brauchen. Ich benötige für einen Beitrag locker mehr als 4 Stunden und meistens zwischen 5 und 6 Stunden!

Den meisten jedoch geht es ähnlich und 46 % investieren auch 5 bis 6 Stunden in einen Blogpost!

Tools zum Schreiben

Dieser Teil der Umfrage hat mich besonders überrascht. Fast 80 % der Befragten schreiben ihre Beiträge entweder direkt in WordPress oder in Word. Ich finde es gibt nichts Uninspirierenderes als in diesen Programmen Beiträge zu schreiben!

Seit über einem Jahr manage ich all meine Projekte nun in Scrivener – meiner Meinung nach das beste Tool, um Texte zu schreiben – egal ob Blogpost, Buch oder Anderes!

Durchschnittslänge von Blogposts

Sehr gut ist, dass über 43 % mehr oder weniger lange Beiträge zwischen 500 und 1000 Wörtern schreiben. Diese Zahl wird aber knapp von den 300 bis 500 Wörter Blogposts gefolgt!

Obwohl ein Beitrag keine Mindestlänge laut Google braucht, predige ich eigentlich immer mindestens 500 Wörter zu schreiben. Denn ein 300 Wörter Beitrag kann, meiner Meinung nach, nicht wirklich viel Information mit großem Mehrwert verpacken!

artikel schreiben tipps

Fazit

Viele machen es schon richtig und nutzen die richtigen Quellen und Techniken um mit ihren Blogs einen echten Mehrwert zu liefern und auf die Probleme ihrer Leser einzugehen. Auch merkt man, dass viele richtig viel Zeit in ihre Blogposts investieren. Einige Zahlen, die nicht in der Infografik erschienen sind, sind folgende: Der Hauptteil (46 %) veröffentlicht 4 bis 7 Blogposts im Monat.

Außerdem waren die meisten Teilnehmer der Umfrage mit 54 % Frauen und nur 7 % der können von ihren Blogs leben. Ich kann dir nur Empfehlen, einmal den Blog Camp Onlinekurs durchzumachen. Dort lernst Schritt für Schritt wie du noch erfolgreicher Bloggen kann. Außerdem erhältst du mit dem Gutscheincode “TRAVELWORKLIVE” 30 € Rabatt!

Füge diese Grafik auf deiner Seite ein:

Wie sieht dein durchschnittlicher Beitrag aus?

15 Kommentare

  1. Ahoi Sebastian!
    An einer Stelle hat sich bei dir der Fehlerteufel eingeschlichen! In deiner Infografik ganz unten sprichst du von X Beiträgen pro Monat und kurz drunter im Text verwendest du die gleiche Zahl, blos pro Woche.
    4-7 Beiträge pro Woche ist ziemlich was anderes als 4-7 pro Monat ;) Ich vermute mal stark, dass die Grafik richtig ist und im Text der Fehler ist, oder?

    Jan

  2. Hey Sebastian,

    sehr interessante Infografik.

    Habe schon öfter gedacht, wie lange ich doch für einen Artikel brauche, denn 3-5 Stunden brauche ich auch in der Regel. Schreibe meistens auch deutlich über 1000 Wörter. Bin jetzt froh das ich anscheinend nicht der einzige bin der so lange an einem Artikel sitzt :).

    Grüße Daniel

  3. Tolle Übersicht, danke!

    Ich hatte mich tatsächlich schon gefragt, ob ich mit meinen 4-6 Stunden für einen fundierten Blogpost mit vielen praktischen Tipps zu langsam bin. Oder ob es so lange dauert, weil ich gerade erst mit dem Bloggen angefangen hab… Aber das scheint ja halbwegs normal zu sein – gut zu wissen :-)

    Grüße nach Chiang Mai,
    Alexandra

  4. Hallo Sebastian!

    Interessante Grafik. Da liege ich mit meinem Blog ja ganz gut… ;)

    Ich lasse mich auch gerne von anderen Blogs inspirieren. Aber natürlich nicht, um zu kopieren, sondern um Themen aufzuspüren und dazu meinen eigenen Ansichten, Meinungen, Einstellungen, also meiner eigene Sichtweise dazu nachzuspüren. So funktionieren doch die meisten Medien, oder nicht?

    Scrivener würde ich auch gerne benutzen. Aber das läuft ja nur mit Mac OS. Ich habe einen Windowsrechner und bin auch schon länger auf der Suche nach einem guten Schreibprogramm. Zur Zeit benutze ich Focus Writer, was natürlich nicht vergleichbar ist.

    Danke für die Auswertung der Umfrage und deine Schlussfolgerungen.

    Ich bin schon sehr gespannt auf die nächste…

    bunteGrüße
    deineSteffi

  5. *aufatme*

    Und auch in den Kommentaren bestätigt sich, dass wir uns alle unsicher sind mit unserer Schreibdauer.. Wobei mir erst nach dem Beantworten klar geworden ist, dass auch die 1-2 Stunden, die ich ursprünglich nicht fand, gar nicht hin hauen. Denn davor steht ja das Bilder sichten, umbenennen, Größe ändern… Und das frisst ja auch einiges an Zeit (und manchmal blockiert es sogar das Schreiben…)

    Scrivener hab ich mir jetzt nach dem Kauf des Air auch zugelegt – jetzt müsste ich mich nur mal damit beschäftigen ;-)

    LG
    Hubert

  6. Hallo Sebastian,

    Tolle Infografik! Ich finds immer wieder spannend zu sehen, wie es andere machen. Und vor allem auch, was bei anderen Bloggern so hinter den Kulissen abläuft.
    Allerdings finde ich es schwierig zu sagen, dass das eine falsch und anderes richtig ist. Zum Beispiel mit der Länge: Ich habe schon viele sehr kurze, sehr inspirierende und informierende Blogposts gelesen. Gleichzeitig aber auch viele lange Blogposts mitten drin weggeglickt, weil sie zu langweilig wurden oder der Autor sich ständig wiederholt hat. Es ist schwieriger, einen langen Text spannend zu schreiben, als einen kurzen. Wenn es jemand schafft, Dinge mit wenigen Sätzen zu erklären, ist der Mehrwert meiner Meinung nach sehr viel höher. Ich hab die Infos und beim Lesen sogar noch Zeit gespart. Super!

    Viele Grüße
    Pia

  7. Hi Sebastian, danke für den tollen Überblick. Ich dachte auch schon, dass ich megalangsam bin mit meinen 4-6 Stunden, aber das ist ja zum Glück ganz normal.
    Du und andere sind ja sehr begeistert von Scrivener. Was macht es so toll und kann man es auch offline benutzen (für mich ganz wichtig, bin die meiste Zeit in Gegenden (in Deutschland!), wo die Internetverfügbarkeit unterirdisch ist?
    Danke, Christiane

    • Hi Christiane,

      ich denke ich werde bald einmal einen Beitrag zu Scrivener und anderen Programmen schreiben. Scrivener ist eine Software auf deinem Laptop und nicht in der Cloud. Das heißt, dass du das ganze Offline nutzen kannst. Ich habe meine Scrivener Datei auf meiner Dropbox gespeichert, so ist sie zwar immer auf meinem Laptop aber auch immer in der Cloud, falls mein Mac mal wegkommt etc…

      Ich kann es nur jedem empfehlen!

      Lg,

      Sebastian

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